Eisschnellläufer Beckert fehlt Wimpernschlag zum Podest

Weltcup-Auftakt

Eisschnellläufer Beckert fehlt Wimpernschlag zum Podest

Drei Tage Weltcup-Auftakt der Eisschnellläufer in Japan. Auch wenn die Deutschen ohne Podestplatz geblieben sind, gab es am Sonntag gute Ergebnisse. Auch der Trainer war zufrieden.

Am letzten Tag des Weltcups der Eisschnellläufer im japanischen Obihiru haben die deutschen Starter starke Leistungen gezeigt und noch einmal die Ränge vier, sechs und acht erzielt.

Beckert Vierter über 5.000 Meter

Dem Podest am nächsten kam Patrick Beckert über 5.000 Meter. Der Erfurter wurde Vierter und verpasste den dritten Rang nur um zwei Hundertstel Sekunden. Beckert, der in dieser Saison ohne Trainer und mit neuen Kufen an den Start geht, schwankte nach dem Wettkampf zwischen Freude und Ärger: "Es war ein sehr starkes Rennen und auch die Zeit war gut. Am Ende bin ich aber am Podest vorbei. Schade, aber das war ein starker Auftakt."

Dufter starker Sechster: "So kann es losgehen"

Aller Achtung wert ist auch Platz sechs für Joel Dufter über 1.000 Meter. Der 23-Jährige erzielte damit ein Top-Ergebnis. Zum ersten Weltcup-Einzel-Podestplatz seiner Karriere fehlten dem Bayern allerdings 0,79 Sekunden. Dufter, dessen beste Weltcup-Einzelplatzierung Rang fünf ist, war nach dem Rennen dennoch zufrieden: "Rang sechs schätze ich sehr stark ein. Wir haben letzte Woche noch gut trainiert. Ich bin sehr zufrieden. So kann es losgehen", sagte er in der ARD. Im selben Rennen wurde Nico Ihle Achter und sagte danach: "Das hat mich ganz schön Kraft gekostet. Aber solche Rennen machen mich am Ende auch nur stärker." Der Sieg ging an den russischen Europameister Pawel Kulischnikow.

Im anschließenden Teamsprint wurden Dufter und Ihle gemeinsam mit Hendrik Dombek Siebte.

Pechstein verpasst Rang 10

Claudia Pechstein während der deutschen Meisterschaft

Über 3.000 Meter der Frauen verpasste Claudia Pechstein die Top 10. In 4:09,52 Minuten erreichte die 46-jährige Berlinerin im ersten Langstrecken-Rennen des Winters nur Rang zwölf. Der Sieg ging an 5.000-Meter-Olympiasiegerin Esmee Visser aus den Niederlanden, die in 4:04,60 Minuten rund fünf Sekunden schneller war.

Trainer Rottier: "Hervorragende Leistungen dabei"

In den weiteren Rennen des Wochenendes holte Ihle über 500 Meter Platz 5 und Platz 17, Pechstein kam im Massenstart auf Rang sechs. Trotz verpasstem Podest lobte Daan Rottier, Trainer der Deutschen, die Leistungen des Wochenendes: "Es waren ein paar hervorragende Leistungen dabei, insgesamt bin ich zufrieden." Am kommenden Wochenende (23. bis 25. November) steht ebenfalls auf der japanischen Insel Hokkaido der zweite Weltcup auf dem Programm.

dh/dpa/sid | Stand: 18.11.2018, 09:19

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