Eisschnellläufer Beckert bei WM-Generalprobe Achter

Eisschnelllauf - der Weltcup aus Calgary Sportschau 09.02.2020 23:32 Min. Verfügbar bis 09.02.2021 Das Erste

Weltcup in Calgary

Eisschnellläufer Beckert bei WM-Generalprobe Achter

Zumindest zum Abschluss des Eisschnelllauf-Weltcups hat es einer der deutschen Kufenflitzer in die Top 10 geschafft. Insgesamt blieben die Deutschen in Calgary und eine Woche vor der WM aber weit von den vorderen Plätzen entfernt.

Der Erfurter Eisschnellläufer Patrick Beckert hat beim Weltcup im kanadischen Calgary für das beste Resultat aus deutscher Sicht gesorgt. Der 29-Jährige wurde am Samstag (08.02.2020) über 5.000 Meter Achter. In 6:14.808 Minuten blieb Beckert rund sieben Sekunden unter seiner persönlichen Bestleistung (6:07.020) sowie der Siegerzeit des Niederländers Patrick Roest (6:07.404 Minuten).

"Ein guter, stabiler Lauf. Darauf lässt sich für nächste Woche aufbauen", sagte Beckert mit Blick auf die Weltmeisterschaft in einer Woche in den USA. Dort möchte der Thüringer dann über 10.000 Meter um eine vordere Platzierung kämpfen.

1.000 Meter: Ihle und Dufter auf Rang elf und zwölf

Bei der Generalprobe für die Einzelstrecken-WM in der kommenden Woche in Salt Lake City, hatte es an diesem Wochenende kein anderer deutscher Läufer in einem A-Rennen in die Top 10 geschafft.

Eis-Sprinter Nico Ihle wurde in seinem 1.000-Meter-Rennen in der A-Gruppe Elfter. In 1:07,64 Minuten blieb der Chemnitzer knapp vor seinem Inzeller Teamkollegen Joel Dufter, der in 1:07,69 Minuten Zwölfter wurde. Ihle lag in seinem Lauf bis zur zweiten von drei Zwischenzeiten auf Top-6-Kurs, verlor hintenraus aber Zeit. Der Sieg ging an den Russen Pawel Kulischnikow, der in Bahnrekordzeit von 1:06,49 Minuten gewann. Ebenfalls in Bahnrekordzeit gewann die Japanerin Miho Takagi über 1.500 Meter (1:50.337 Minuten).

Bereits am Freitag (07.02.2020) liefen Claudia Pechstein und Roxanne Dufter als einzige deutsche A-Gruppen-Starterinnen über 3.000 Meter auf Rang zwölf und 15.

B-Gruppe: Roxane Dufter Vierte

In den B-Gruppen-Rennen erreichte Roxane Dufter als Vierte über 1.500 Meter ihr bestes Ergebnis. In 1:55.703 Minuten war die 27-Jährige 1,06 Sekunden langsamer als Siegerin Ayano Stao aus Japan. Mit dem vierten Rang holte sich Dufter nach ihrem Sturz über 3.000 Meter von Freitag Selbstbewusstsein zurück.

Über 1.000 Meter mussten Jeremias Marx und Hendrik Dombek im direkten Duell gegeneinander antreten. Das Rennen endete für beide wenig zufriedenstellend. Dombek stürzte und wurde wegen einer Behinderung von Marx dirqualifiziert. Marx musste das Rennen nach einem Re-Start alleine bestreiten und brachte mit 1:16.424 Minuten nur die 28.-beste und damit letzte Laufzeit aufs Eis.

Über 5.000 Meter liefen Felix Maly (6:23.892 Minuten) und Fridtjof Petzold (6:26.533 Minuten) persönliche Bestzeit. Beim Sieg des Niederländers Douwe de Vries landeten sie auf Rang 14 und 17. Am Freitag hatten vier deutsche Läufer in B-Gruppen-Rennen persönliche Bestzeiten aufgestellt.

Thema im Programm: Wintersport im Ersten, 09.02.2020, ab 10:10 Uhr

dh | Stand: 08.02.2020, 23:56

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