Savchenko/Massot befeuern Comeback-Hoffnungen

Aljona Savchenko und Bruno Massot beim Training

Paarlauf

Savchenko/Massot befeuern Comeback-Hoffnungen

Gibt es tatsächlich das Comeback von Aljona Savchenko und Bruno Massot im Paarlauf? Neue Aussagen, vor allem von ihr, lassen zumindest weiter darauf hoffen.

Die Paarlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot scheinen ernsthaft ein Comeback aufs Wettkampf-Eis zu erwägen. "Ich wusste nicht, wie es sich fünf Monate nach der Geburt meiner Tochter überhaupt anfühlt, aber es geht besser, als ich dachte", sagte Savchenko am Sonntag (09.02.2020) am Rande ihres ersten gemeinsamen Auftritts mit Massot nach der Baby-Pause bei "Holiday on Ice" in Hamburg.

"Wir sind offen für alles, und wir könnten sogar noch besser werden", betonte die 36-Jährige. Zwei Wochen haben sich die beiden intensiv auf die Show vorbereitet. Dass die Chemie noch stimmt, sieht man deutlich im Training.

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Massots "Ja" fehlt noch

Dennoch: Bruno Massot scheint bei den Comebackplänen noch nicht ganz so weit zu sein wie seine Gold-Partnerin: "Ich liebe das Eiskunstlaufen, aber wir brauchen noch etwas mehr Zeit, es gibt noch kein Ja oder Nein", ergänzte der 31-Jährige, der sich in der Schweiz inzwischen eine Existenz als Trainer aufgebaut hat. "Lange Zeit stand die Karriere an erster Stelle für uns, jetzt zählt im Moment die Familie."

Sponsor nötig für Comeback

Hinzu kommt, dass ein Sponsor für eine Rückkehr nötig wäre. "Wir brauchen jemanden, der hinter uns steht, der sagt, wir brauchen Euch. Das haben wir noch nicht. Wir müssen uns auch absichern", so Savchenko mit Blick auf eine konzentrierte Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Mit Sponsor könnte man aber "voll Gas geben", so Savchenko weiter. Zurzeit ist die gebürtige Ukrainerin bei der Bundeswehr tätig.

Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko und Bruno Massot während ihrer Kür und bei der Siegerehrung

Savchenko/Massot bei/nach ihrer Gold-Kür in Pyeongchang 2018.

Weitere Gala-Auftritte geplant

Ob Wettkampf-Comeback oder nicht, gemeinsam auf Eis wird man Savchenko und Massot in diesem Winter auf jeden Fall sehen, da beide mit weiteren Gala-Auftritten liebäugeln: "Nach der Weltmeisterschaft im März gehen die Shows in Asien los, möglicherweise bekommen wir Einladungen", so Savchenkos Hoffnung.

Thema in: Wintersport im Ersten, 09.02.2020, Ab 10.00 Uhr

ten/dpa | Stand: 09.02.2020, 14:00

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