Sagitowa neue Eiskunstlauf-Weltmeisterin - Schott 16.

Sagitowa neue Eiskunstlauf-Weltmeisterin - Schott 16.

Die neue Eiskunstlauf-Weltmeisterin kommt aus Russland. Nach dem Kurzprogramm war die Russin Alina Sagitowa auch in der Kür nicht zu schlagen. Die einzige deutsche Starterin verpasste ihr persönliches Ziel.

Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Alina Sagitowa ist jetzt auch Weltmeisterin. Die 16-jährige Russin siegte am Freitag im japanischen Saitama vor der Kasachin Eisabet Tursinbajewa und Teamkollegin Jewgenija Tursinbajewa.

Zweitplatzierte Kasachin läuft doppelt in Geschichtsbücher

Sagitowa, die bereits nach dem Kurzprogramm vorn gelegen hatte, zeigte auch in der Kür zur Musik von "Carmen" die beste Vorstellung. Letztlich siegte die EM-Zweite dieses Jahres mit 237,5 Punkten und damit deutlich vor Tursinbajewa (224,76 Punkte). Die 19-jährige Kasachin geht mit Silber als erste WM-Medaillengewinnerin ihres Landes in die Geschichte ein. Zudem zeigte die nur 1,48-Meter große Tursinbajewa als erste Athletin einen fehlerfreien vierfachen Salchow.

Nicole Schott verpasst Top 10

Die einzige deutsche Starterin Nicole Schott wurde 16. Nach Rang zwölf im Kurzprogramm fiel die 22-jährige Essenerin in der Kür noch um einige Plätze zurück. Nach Rang 13 bei der WM 2018 verpasste Schott ihr selbstgestecktes Ziel, in den Top 10 ins Ziel zu kommen.

Schott: "Habe es probiert"

Nicole Schott bei der Eiskunstlauf-DM in Stuttgart

Nicole Schott bei der Eiskunstlauf-DM in Stuttgart

"Ich habe auf jeden Fall gekämpft", sagte Schott nach dem Wettkampf enttäuscht: "Nachdem die Toeloop-Kombination nicht geklappt hat, musste ich umdenken." Um auf Nummer sicher zu gehen, wollte sie eigentlich den höherwertigen Dreifach-Flip durch den weniger schwierigen Salchow ersetzen. Doch nach dem Patzer in der Kombi musste sie den Flip wagen - und unterdrehte ihn. "Ich habe es probiert. Es hat aber nicht alles so geklappt", sagte sie und blickte nach einem Winter mit Muskelfaserriss und Grippe-Pause hoffnungsvoll auf die kommende Saison. "Ich hoffe, dass die nächste Saison ohne Turbulenzen bleibt, es bei den großen Events funktioniert und ich wieder Wettkampf-Lockerheit habe."

Thema in: Wintersport im Ersten, 22.03.2019, ab 14.10 Uhr

dh | Stand: 22.03.2019, 13:39

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