Olympiasiegerin Savchenko spricht von Comeback

Eiskunstlauf

Olympiasiegerin Savchenko spricht von Comeback

Aljona Savchenko kann sich ein Comeback auf dem Eis vorstellen. Dafür müsste allerdings auch ihr Ex-Partner Bruno Massot bereit sein, wieder mit ihr zu laufen. "Ich würde es gerne machen", so die 37-Jährige gegenüber der Sportschau.

Savchenko hat bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang den Höhepunkt ihrer Karriere gefeiert. Mit ihrem damaligen Partner Bruno Massot gewann sie Gold und begeisterte die Menschen mit ihrer "Jahrhundertkür".

"Es war unser Ziel, das Unglaubliche zu machen. Ich freu mich jedes Mal, wenn ich das höre und sehe,“ erinnerte sich die 37-Jährige als Sportschau-Gast-Kommentatorin bei der Kurzkür der Paare bei der Eiskunstlauf-WM in Stockholm. Aber: "Ich träume nicht von der Kür, sondern davon, noch Wettkämpfe zu laufen.“ Sie liebe einfach Wettkämpfe und dieses Gefühl, "das Kribbeln im Bauch".

Savchenko: "Ich bleibe fit, man weiß ja nie“

Trotz ihrer eindrucksvollen Medaillensammlung mit Olympiagold und den sechs WM- und vier Europameistertiteln träumt die 37-Jährige also weiter von einem Comeback bei den Winterspielen 2022 in Peking: "Ich würde es gerne machen. Wir wären noch in der Lage, um die Medaillen zu kämpfen", glaubt die gebürtige Ukrainerin. "Ich bleibe fit, man weiß ja nie.“

Savchenko über mögliches Comeback: "Bräuchten Unterstützung" Sportschau 25.03.2021 07:03 Min. Verfügbar bis 25.03.2022 Das Erste

Allerdings räumt sie ein, dass sie natürlich nicht alleine laufe. "Es ist nicht nur mein Wille." Deshalb "warte ich ab, ob Bruno mich anruft und fragt, 'hast du noch Lust?'. Dann würde ich es machen," so Savchenko, die in Oberstdorf lebt. "Mit einem anderen Partner wäre es Quatsch. Er ist der beste Partner der Welt. Das haben wir bewiesen." Der 32-jährige Massot lebt in der Schweiz und arbeitet als Trainer.

red | Stand: 25.03.2021, 13:07

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