Deutsche Biathleten in Hochfilzen schwach am Schießstand

Biathlon aus Hochfilzen - der Sprint der Herren Sportschau 13.12.2019 01:15:50 Std. Verfügbar bis 13.12.2020 Das Erste

Weltcup in Hochfilzen

Deutsche Biathleten in Hochfilzen schwach am Schießstand

Auch die deutschen Biathlon-Männer patzen in Hochfilzen: Nach den Frauen erlebten auch Erik Lesser & Co. beim Weltcup-Sprint teilweise ein Waterloo am Schießstand. Der Sieg ging wieder einmal nach Norwegen.

Johannes Thingnes Bö, der Sieger von Östersund, gewann auch den zweiten Sprint des Weltcupwinters. Der Norweger hatte mit einem Schießfehler am Ende 7,8 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Simon Destieux (ebenfalls ein Fehler) und 14,6 Sekunden vor dem fehlerfreien Russen Alexander Loginow.

Deutsche Männer nur in der Loipe überzeugend

Die deutschen Männer hatten es ihren starken Laufleistungen zu verdanken, dass sie nicht ein ähnliches Debakel erlebten wie zuvor die Frauen. Mindestens zwei Fehlschüsse hatte jeder der Starter des Deutschen Skiverbands (DSV) am Ende auf dem Konto.

Doll mit zwei Fehlschüssen fast in den Top Ten

Dafür brillierten einige in der Loipe. Benedikt Doll (zwei Fehlschüsse) kam mit nur 40,7 Sekunden Rückstand auf Sieger Bö als Elfter sogar fast in die Top Ten. Auch Philipp Horn (zwei Fehlschüsse) und Johannes Kühn (drei) konnten den Rückstand auf unter einer Minute halten, was ihnen am Ende die Plätze 19 und 20 bescherte. "Läuferisch hat es richtig Spaß gemacht. Das ist für morgen ein gutes Zeichen. Der Fehler liegend ärgert mich richtig", sagte Doll nach dem Rennen.

Arnd Peiffer (zwei Fehlschüsse) wurde 24., Simon Schempp (zwei) 26., "Es war ein Fortschritt erkennbar, darüber bin ich sehr froh. Ich hoffe natürlich, dass es noch weiter nach vorn geht. Die Bedingungen am Schießstand waren gut, deshalb sind zwei Fehler zu viel", sagte Schempp, der im ersten Sprint des Winters in Östersund auf Platz 32 gelandet war.

Biathlon aus Hochfilzen - die Analyse und Stimmen zum Herren-Sprint Sportschau 13.12.2019 11:49 Min. Verfügbar bis 13.12.2020 Das Erste

Verfolgungsrennen ohne Erik Lesser

Erik Lesser wurde mit drei Fehlern 70. und verpasste die Qualifikation für das Verfolgungsrennen. Entsprechend hart seine Analyse: "Ich bin mega unzufrieden. Es ist ein ziemliches Gezauber am Schießstand bei mir. Ich hoffe es reicht für den Verfolger. Es lag nicht am Material, sondern an meinem körperlichen Voraussetzungen", erklärte der Thüringer.

beb | Stand: 13.12.2019, 15:44

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