Cheftrainer Kirchner kritisiert ausgedehnten Saisonstart

Mark Kirchner

Biathlon-Weltcup in Östersund

Cheftrainer Kirchner kritisiert ausgedehnten Saisonstart

Der Start in den Weltcup zieht sich bei den Biathleten erstmals über neun Tage. Chef-Bundestrainer Mark Kirchner ist davon nicht begeistert. Er begrüße "diese Neuerung überhaupt nicht", sagte Kirchner vor dem Saionstart im schwedischen Östersund.

Die Saison der Skijäger startet am Samstag (30.11.19) mit den Mixedstaffeln, einen Tag darauf folgen mit den Sprints die ersten Einzelrennen. Nach zwei wettkampffreien Tagen geht es dann erst am nächstem Mittwoch (04.12.19) und Donnerstag (05.12.19) mit den Einzeln weiter. Nach einem weiteren Tag ohne Rennen folgen zum Abschluss die beiden Staffeln. Zum ersten Mal kommt es zu diesem ungewöhnlichen Programm mit lediglich acht Wettkämpfen in neun Tagen. "Weder vom langen Zeitraum noch von den Wettkampfformen her ist das ein geeigneter Saison-Einstieg. Ich weiß nicht, warum man einen Weltcup so zerpflücken muss", kritisierte Kirchner in einem Interview der "Thüringer Allgemeine".

Kirchner äußert "Bedenken und Unverständnis"

Der 49-jährige äußerte bei einem Trainer-Meeting in Oslo seine "Bedenken und Unverständnis", eine Resonanz des Weltverbandes IBU habe es darauf aber nicht gegeben. "Wir Trainer werden ohnehin nicht gehört. Da macht es für mich wenig Sinn, dass ich in Zukunft noch an den Sitzungen teilnehme", sagte der dreimalige Olympiasieger.

dpa | Stand: 26.11.2019, 10:23

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