Favoritinnen - Wer ist schneller als Dorothea Wierer?

Favoritinnen - Wer ist schneller als Dorothea Wierer?

Italien, Norwegen, Slowakei, Polen, Schweden und Deutschland - das Feld der Favoritinnen ist bei den Biathletinnen bunt gemischt. Die Hoffnungen der deutschen Biathlonfans ruhen nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier auf Denise Herrmann.

Dorothea Wierer beim Anschießen in Oberhof 10.01.2019

Dorothea Wierer (Italien): Die Schnellschützin aus Südtirol hat in der vergangenen Saison Geschichte geschrieben. Als erste Athletin aus Italien gewann die 29-Jährige den Gesamtweltcup. Für Wierer war es eine phänomenale Saison mit Trophäen, Titeln und viel Preisgeld. Mit Nervenstärke und extrem schnellen Schießeinlagen will sie Konkurrenz auch in dieser Saison unter Druck setzen.

Dorothea Wierer (Italien): Die Schnellschützin aus Südtirol hat in der vergangenen Saison Geschichte geschrieben. Als erste Athletin aus Italien gewann die 29-Jährige den Gesamtweltcup. Für Wierer war es eine phänomenale Saison mit Trophäen, Titeln und viel Preisgeld. Mit Nervenstärke und extrem schnellen Schießeinlagen will sie Konkurrenz auch in dieser Saison unter Druck setzen.

Lisa Vittozzi (Italien): Ihre schärfste Konkurrentin und auch diesmal sicher wieder vorn dabei: Lisa Vittozzi. Eine gute Schützin war die Polizistin schon in den letzten Jahren, inzwischen ist sie auch in der Lage, läuferisch mit den Besten mitzuhalten.

Marte Olsbu Röiseland (Norwegen): Die 28-Jährige feierte in der vergangenen Saison im Sprint ihren ersten Weltcupsieg und lief in der zweiten Saisonhälfte konstant in die Top Ten. Mal sehen, in welcher Form die pfeilschnelle Skijägerin zurückkehrt.

Denise Herrmann (Oberwiesenthal): Die deutschen Hoffnungen ruhen nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier auf Denise Herrmann. Die frühere Langläuferin besticht regelmäßig mit flotten Runden und ist auch am Schießstand stabiler geworden. Mit WM-Gold in der Verfolgung 2019 hat die Sächsin endgültig die Tür zur Weltspitze aufgestoßen. Jetzt muss sie "nur" noch konstanter werden.

Hanna Öberg (Schweden): Die Olympiasiegerin im Einzel blickt auf eine gute, aber eben keine sehr gute Saison zurück. Die 24-Jährige deutete ihre Klasse aber mit zwei Siegen zum Ende der Saison an. Mit ihr muss man auch in diesem Winter rechnen.

Paulina Fialkova (Slowakei): Sie war eine der positiven Entdeckungen der Vorsaison. Die Einzel-Spezialistin tauchte regelmäßig in den Top Ten auf, schaffte sieben Mal den Sprung auf das Podium und beendete die Saison als starke Sechste der Gesamtwertung. Ein Weltcupsieg fehlt der 27-Jährigen noch. Das könnte nach dieser Saison anders sein.

Monika Hojnisz (Polen): Die Weltcup-Gesamtzehnte konnte in ihrer bisherigen Karriere nie ganz vorn anklopfen. Jetzt soll der vierfache Olympiasieger Michael Greis für einen Karriereschub sorgen.

Stand: 29.10.2019, 15:54 Uhr

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