Favoriten - Alle jagen Johannes Thingnes Bö

Favoriten - Alle jagen Johannes Thingnes Bö

Johannes Thingnes Bö ließ die Konkurrenz im letzten Winter verzweifeln. Er geht auch in diesem Jahr als großer Favorit an den Start. Wer sind seine größten Widersacher? Unser Blick auf die Favoriten.

Johannes Thingnes Bö feiert in Ruhpolding seinen achten Saisonsieg.


Johannes Thingnes Bö (Norwegen): Ist der Dominator der Vorsaison wieder der Überflieger? Gut möglich! Mit 26 ist Johannes Thingnes Bö in der Blüte seines Sportlerlebens und natürlich wieder der Top-Favorit. Letztes Jahr gewann der Norweger sechs der ersten acht Rennen. Selbst Martin Fourcade, Seriensieger in den Jahren zuvor, sah nur die Rücklichter des unfassbar schnellen Bö.


Johannes Thingnes Bö (Norwegen): Ist der Dominator der Vorsaison wieder der Überflieger? Gut möglich! Mit 26 ist Johannes Thingnes Bö in der Blüte seines Sportlerlebens und natürlich wieder der Top-Favorit. Letztes Jahr gewann der Norweger sechs der ersten acht Rennen. Selbst Martin Fourcade, Seriensieger in den Jahren zuvor, sah nur die Rücklichter des unfassbar schnellen Bö.

Martin Fourcade (Frankreich): Der Franzose dominierte die Weltcups vor der Saison 2018/19 wie kein anderer. Letzte Saison haderte der fünffache Olympiasieger mit Formschwäche und Erfolglosigkeit. Der einstige Überflieger, dessen Laufzeiten oft jenseits von dem waren, was er einst leisten konnte, beendete die Saison sogar frühzeitig. Er dürfte im Sommer ordentlich gearbeitet haben. Auf noch so eine Saison ferner liefen hat der ehrgeizige Franzose garantiert keine Lust.

Quentin Fillon Maillet und Simon Desthieux (Frankreich): Lange standen sie im Schatten von Martin Fourcade, letzte Saison zogen Quentin Fillon Maillet und Simon Desthieux vorbei. Die beiden Franzosen waren die positive Entdeckung der Vorsaison und sollten auch in diesem Winter eine gute Rolle spielen können.

Alexander Loginow (Russland): Hinter ihm liegt seine bisher erfolgreichste Saison. In Oberhof feierte Loginow seinen ersten Weltcupsieg. Als Zweiter der Gesamtwertung war er am dichtesten an Johannes Thingnes Bö dran und verbuchte insgesamt acht Platzierungen auf dem Podium im Einzel. Allerdings läuft auch immer ein dunkler Schatten mit. 2014 war er wegen Dopingmissbrauchs für zwei Jahre gesperrt worden.

Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld): Deutschlands Allzweckwaffe. Seit zehn Jahren gehört er zum Weltcup-Team und immer, wenn es wichtig wird, ist auf den 32-Jährigen Verlass. Als Fünfter in der Gesamtwertung war Peiffer der beste Deutsche im letzten Winter. Die Ruhe am Schießstand ist das Erfolgsgeheimnis des Olympiasiegers und Weltmeisters, der letzte Saison im Einzel nur einmal ganz oben stand, doch das im wichtigsten Rennen - dem WM-Einzel.

Benedikt Doll (SC Breitnau): Schnell skaten, ruhig schießen - dieser Spagat gelingt Benedikt Doll nicht immer. Der Bayer ist in der Loipe oft einer der Schnellsten, verspielt Zeit und eine gute Ausgangslage jedoch des öfteren am Schießstand. Bekommt er beim Schießen Konstanz rein, kann er in dieser Saison noch mehr für Furore sorgen.

Simon Schempp (Uhingen): Nach der völlig verkorksten letzten Saison mit Rückenproblemen, einer Schulteroperation und anhaltender Formschwäche gehört Simon Schempp eigentlich nicht in diese Liste. Doch mit drei deutschen Meistertiteln ließ der Schwabe aufhorchen. Seit Mitte Juli könne er endlich wieder so wie früher trainieren, sagte der vierfache Weltmeister, der noch immer große Lust hat, "vorne mitzurennen". 

Stand: 29.10.2019, 12:00 Uhr

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