Wintersportnews am Freitag - Gisin geht es besser

Marc Gisin

Snowboard

Wintersportnews am Freitag - Gisin geht es besser

+++ Ski alpin: Gisin kann Intensivstation verlassen +++ Skicross: Eckert knapp am Podest vorbei, aber zur WM +++ Halfpipe: Podladtschikow mit Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung +++ Scherrer und Xuetong siegen in der Halfpipe +++

Frohe Kunde kurz vor Weihnachten vom Schweizer Skiverband: Der in Gröden schwer gestürzte Abfahrer Marc Gisin ist auf dem Weg der Besserung. Der 30-Jährige sei am Mittwoch (19.12.2018) in Luzern operiert worden und müsse seitdem nicht mehr künstlich beatmet werden. Am Donnerstag habe er erstmals sein Bett kurz verlassen dürfen, um mit seiner Familie zu sprechen. Am Freitag wurde er von der Intensivstation auf eine normale Bettenstation verlegt. Wie lange er n bleiben müsse, wurde nicht prognostiziert. Gisin war am Samstag bei der Abfahrt im italienischen Gröden verunglückt und hatte sich dabei unter anderem mehrere Rippenbrüche zugezogen, die zu einer Lungenverletzung führten. Deshalb musste er künstlich beatmet werden.

Skicross: Eckert knapp am Podest vorbei, aber zur WM

Paul Eckert

Paul Eckert

Der deutsche Skicrosser Paul Eckert hat beim Weltcup im italienischen Innichen die erste Podestplatzierung der deutschen Skicrosser im WM-Winter nur knapp verpasst. Im Finale kam der 28-jährige Bayern beim Sieg des Olympiadritten Jonathan Midol (Frankreich) auf Platz vier qualifizierte sich damit für die WM im Februar in Park City/USA. Die Lenggrieserin Heidi Zacher kam beim zweiten Start nach ihrem Kreuzbandriss auf Platz 15 und erfüllte die WM-Norm damit zur Hälfte. Das Rennen der Frauen gewann die Olympiadritte Fanny Smith aus der Schweiz. Am Samstag steht in Innichen der dritte Weltcup der Saison auf dem Programm.

Podladtschikow mit Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung

Sotschi-Olympiasieger Juri Podladtschikow hat sich bei seinem Comeback im Weltcup Kopfverletzungen zugezogen. Der 30 Jahre alte Schweizer mit russischen Wurzeln stürzte am Freitag (21.12.2018) in der Halfpipe-Konkurrenz im chinesischen Secret Garden im ersten der drei Finaldurchgänge und zog sich dabei einen Nasenbeinbruch, eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen an Hüfte und Schulter zu. Podladtschikow wird sich in der Schweiz weiteren Untersuchungen unterziehen.

Scherrer und Xuetong siegen in der Halfpipe

Beim Sieg seines Landsmannes Jan Scherrer belegte Podladtchikov den zehnten und letzten Platz. Christoph Lechner (Waakirchen) hatte am Mittwoch mit Platz elf in der Qualifikation die halbe Norm für die Weltmeisterschaften in Park City/USA (31. Januar bis 10. Februar 2019) geschafft. Am gleichen Tag hatte sich bei den Frauen Leilani Ettel aus Pullach bei München mit Platz sieben das Ticket für Utah gesichert. Lechner und Ettel waren für die Finals am Freitag nicht qualifiziert. Der Sieg bei den Frauen ging an die zweimalige Weltmeisterin Cai Xuetong aus China.

Thema in: Das Erste, Sportschau, 21.12.2018, 17.15 Uhr

dpa/sid | Stand: 21.12.2018, 15:13

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