Das war das Wintersport-Wochenende

Top-Ten-Platzierung beim Slalom-Saisonauftakt für Straßer Sportschau 24.11.2019 00:50 Min. Verfügbar bis 24.11.2020 Das Erste

Ski-Alpin, Skispringen, Rodeln, Eisschnelllauf

Das war das Wintersport-Wochenende

Der Wintersport nimmt langsam Fahrt auf. Das Wichtigste des vergangenen Wochenendes hier kompakt: Favoritensiege im Alpin-Slalom, Windlotterie im Skispringen, durchwachsener Auftakt der Rennrodler, beste Saisonplatzierung für Eisschnellläufer.

Ski Alpin: Shiffrin und Kristoffersen profitieren von Patzern

Der Slalom-Winter der alpinen Skirennfahrer hat am vergangenen Wochenende mit zwei Favoritensiegen begonnen. Am Samstag (23.11.2019) siegte US-Superstar Mikaela Shiffrin. Am Sonntag (24.11.2019) machte der Norweger Henrik Kristoffersen klar, dass er erster Anwärter auf die Nachfolge des zurückgetretenen Marcel Hirscher ist. Sowohl Shiffrin als auch Kristoffersen profitierten aber von schweren Patzern der Konkurrenz.

Von den deutschen Startern schaffte es jeweils einer in die Top Ten, am Samstag Lena Dürr, am Sonntag Linus Straßer.

Skispringen: Viel Wind und kein Podest in Wisla

Auch für die Skispringer hat die Saison am Wochenende begonnen – für die erfolgsverwöhnten deutschen Skispringer noch nicht ganz nach Plan. Sowohl im Teamspringen am Samstag (23.11.2019) als auch im Einzel am Sonntag (24.11.2019) gingen die DSV-Adler leer aus. Im Einzel am Sonntag wurde vor allem Karl Geiger Opfer einer Windlotterie – nach dem ersten Durchgang führte der Deutsche noch, erwischte dann aber eine mächtige Flaute. Die Siege gingen nach Österreich und an den Norweger Daniel Andre Tande.

Rodeln: Podestplätze und Patzer der Deutschen

Über Podestplätze bei ihrem Weltcup-Auftakt in Innsbruck-Igls konnten sich die deutschen Rodler freuen – bei den Frauen gab es zwei dritte Plätze, bei den Einsitzern sogar einen Doppelsieg und in der Mixed-Staffel den dritten Rang. Nur bei den Männern lief es noch nicht richtig nach Plan.

Eisschnelllauf: Ärger und keine Podestplätze

Während die deutschen Rodel-Männer aber das Podest zumindest im Blick haben, sind die deutschen Eisschnellläufer weiterhin davon ein ganzes Stück entfernt. Das stellte auch der zweite Weltcup des Winters im polnischen Tomaszow Mazowiecki unter Beweis. Mehr als ein Top-Ten-Platz von Patrick Beckert am Freitag (22.11.2019) und Rang sechs im Massenstart der Frauen am Sonntag (24.11.2019) für Claudia Pechstein sprang nicht heraus. Dafür gab es neuen Ärger, DOSB-Präsident Hörmann attestierte dem deutschen Eisschnelllauf sogar einen "besorgniserregenden Zustand".

Für den Weltcup in zwei Wochen kündigte Sprint-Bundestrainer Danny Leger nun zumindest eine "deutliche Leistungssteigerung" an.

dh | Stand: 25.11.2019, 07:56

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