Wasserball-EM - DSV-Team verpasst das Viertelfinale

Marin Restovic (l.) versucht einen Pass des Spaniers Alberto Munarriz Egana abzufangen

Turnier in Budapest

Wasserball-EM - DSV-Team verpasst das Viertelfinale

Die deutschen Wasserballer haben bei der EM in Budapest erwartungsgemäß das Viertelfinale verpasst. Trotz der Niederlage gegen Spanien lebt aber die Hoffnung auf das Olympia-Ticket weiter.

Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm unterlag am Montag (20.01.2020) dem ungeschlagenen Vizeweltmeister Spanien in der Zwischenrunde klar mit 6:12 (1:1, 3:6, 0:3, 2:2). Das deutsche Team spielt somit am Mittwoch gegen Rumänien um den Einzug ins Spiel um Platz neun.

Real trifft doppelt

Im Kampf um die Olympia-Teilnahme bleibt es daher spannend. Eigentlich hätte das DSV-Team unter die ersten Acht kommen müssen, um sich einen Platz beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) zu sichern. In der Vergangenheit verzichteten allerdings Teams anderer Kontinente häufig auf ihre Olympia-Chance.

"Unser Ziel bleibt nach wie vor, uns für die Olympia-Qualifikation zu qualifizieren. Dafür reichen Platz neun und zehn wahrscheinlich", sagte Stamm, der von der "besten Turnierleistung" sprach.

Erstes Viertel noch ausgeglichen

Nach dem ersten Viertel stand es noch 1:1, dann zogen die Spanier aber davon. Für die deutschen Tore sorgten Julian Real (2), Denis Strelezkij, Dennis Eidner, Lucas Gielen und Ben Reibel. In der Gruppenphase hatte Deutschland Niederlagen gegen Kroatien (9:17) und Montenegro (3:10) kassiert sowie gegen die Slowakei (8:5) gewonnen.

dpa/sid | Stand: 20.01.2020, 21:09

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