Deutsche Volleyballerinnen verpassen Finalrunde

Ivana Vanjak im Spiel gegen Serbien

Volleyball-WM

Deutsche Volleyballerinnen verpassen Finalrunde

Die deutschen Volleyballerinnen haben in der zweiten WM-Gruppenphase gegen Serbien verloren - und auch keine Chance mehr auf das Erreichen der Finalrunde um die Medaillen.

Die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski unterlag am Montag (08.10.2018) in Nagoya/Japan den Serbinnen mit 0:3 (14:25, 20:25, 20:25). Am Vortag hatte Deutschland mit einem 3:2 gegen Brasilien noch für eine große Überraschung gesorgt.

Serbien zu stark für Lippmann, Geerties und Co.

Wieder einmal waren Louisa Lippmann (11 Punkte) und Jennifer Geerties (10) die erfolgreichsten deutschen Angreiferinnen. Dennoch stand am Ende die dritte Endrunden-Niederlage. Europameister Serbien hat bei dieser WM noch keinen Satz abgegeben. "Sie sind momentan absolute Spitze",

"Heute hätte Serbien einen Pechtag erwischen müssen, damit für uns was möglich ist. Aber das ist okay, das war nicht das Spiel, das wir gewinnen mussten", sagte Spielführerin Maren Fromm.

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"Sie sind momentan absolute Spitze, unglaublich nah am Männer-Volleyball dran", sagte Koslowski über den Titelfavoriten. "Ich denke, dass dies auch die Zukunft sein wird. Wir haben uns mit der Zeit herangearbeitet, am Ende hat man aber gesehen, dass sie immer noch einmal ein Level drauflegen konnten. Aus solchen Spielen werden wir für die Zukunft lernen", sagte Koslowski, der sein Team langfristig in die Weltspitze führen möchte.

Keine Chance mehr auf Finalrunde

Bei der WM hat Koslowskis Team nun keine Chance mehr auf das Erreichen der Runde der besten sechs Teams, die auch die Medaillen unter sich ausmachen - der 3:0-Erfolg von Gastgeber Japan am Abend (Ortszeit) gegen die Dominikanische Republik bedeutete zugleich das vorzeitige WM-Aus für Deutschlands Volleyballerinnen.

Nur die jeweils besten drei Teams der beiden Achtergruppen schaffen den Sprung in die nächste Runde. In der Gruppe E liegt Deutschland nach drei Siegen und vier Niederlagen mit elf Punkten auf dem fünften Rang vor der Dominikanischen Republik (10), Puerto Rico (6) und Mexiko (3). Spitzenreiter Serbien (21), die Niederlande (20) und Japan (18) sind bereits außer Reichweite.

Top-Ten-Platzierung in Reichweite

"Jetzt zählt erst einmal nur Puerto Rico. Wir haben nun einen Tag Pause, wir werden das Spiel sehr gut vorbereiten", sagte der Bundestrainer mit Blick auf die Partie am Mittwoch. Sein Team hat es selbst in der Hand, mit zwei Erfolgen das gesteckte Ziel einer Top-Ten-Platzierung zu erreichen.

Dabei wird wohl die Dominikanische Republik, bei der WM vor vier Jahren noch Fünfter, im abschließenden Spiel am Donnerstag der jungen deutschen Mannschaft alles abverlangen. "Sie haben viel mehr Erfahrung und spielen schon lange zusammen", sagt Koslowski. Wie das Team aus der Karibik zu besiegen ist, weiß die DVV-Auswahl. Beim bislang letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gewann Deutschland in der Nations League mit 3:1.

red/sid/dpa | Stand: 08.10.2018, 16:30

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