Volleyballerinnen bei WM auf Top-Ten-Kurs

Maren Fromm (r.) bejubelt einen gelungenen Block

Nach Sieg gegen Puerto Rico

Volleyballerinnen bei WM auf Top-Ten-Kurs

Die deutschen Volleyballerinnen brauchen nach dem mühsamen 3:1 gegen Puerto Rico noch einen Sieg, um die WM unter den Top Ten abzuschließen. Nach dem 3:1 (25:23, 25:27, 29:27, 25:22)-Kraftakt gegen Puerto Rico im japanischen Nagoya trifft das Team von Bundestrainer Felix Koslowski zum Abschluss der Zwischenrunde am Donnerstag (11.10.2018) auf die Dominikanische Republik.

"Da wollen wir nochmal drei Punkte machen und uns mit einer guten Leistung verabschieden", sagte Diagonalangreiferin Louisa Lippmann, die trotz durchwachsener Leistung noch 25 Punkte erzielte.

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"Jetzt haben wir uns die Möglichkeit erarbeitet, auf Platz fünf in der Gruppe zu bleiben, das müssen wir jetzt aber auch bestätigen", sagte Spielführerin Maren Fromm, die am Mittwoch (10.10.2018) mit ebenfalls 25 Punkten ihre beste Turnierleistung zeigte.

"Es war ein großartiger Kampf"

Gegen Puerto Rico, das gerade in der Abwehr eine großartige Leistung zeigte, tat sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) schwer. Doch sie ließ nicht locker - und wurde belohnt. "Es war ein großartiger Kampf. Meine Spielerinnen haben immer an einen Erfolg geglaubt", sagte Koslowski: "Wir haben zwar nicht unser allerbestes Spiel gezeigt, es war aber trotzdem eine sehr gute Leistung."

Das Team wirkte müde, die Belastung war den Spielerinnen im achten Spiel binnen zwölf Tagen anzumerken. "Es war unheimlich schwer, die Punkte zu machen", sagte Lippmann, "wir sind überglücklich, dass wir das geschafft haben." Die derzeit beste Angreiferin der WM hatte ungewohnte Probleme und konnte zunächst nichts Zählbares beisteuern.

Fromm springt in die Bresche

Für Lippmann sprang Fromm in die Bresche. Die 32-Jährige spielte ihre ganze Routine aus und sorgte mit viel Übersicht nicht nur für erfolgreiche Angriffe, sondern auch für die nötige Ruhe im Team. Im dritten Durchgang war es dann Lippmann, die den vierten Satzball zur 2:1-Führung verwandelte und Deutschland auf die Siegerstraße brachte. Nun gilt es, gegen die Dominikanische Republik noch einmal alle Reserven zu mobilisieren. "Das wird genau so ein heißes Spiel wie heute. Physisch sind sie nochmal eine andere Hausnummer", sagte Fromm.

sid | Stand: 10.10.2018, 13:45

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