Volleyballerinnen meistern auch die zweite EM-Hürde

Deutschlands Lisa Gründing, Kimberly Drewniok und Jennifer Geerties (v.l.n.r.)

Volleyball-EM in Slowenien, Ungarn, Polen und der Türkei

Volleyballerinnen meistern auch die zweite EM-Hürde

Nach dem lockeren Auftaktsieg hatten Deutschlands Volleyballerinnen am zweiten EM-Spieltag schon mehr Mühe. Bei den Gegnerinnen aus Spanien überzeugte vor allem eine Bundesligaspielerin.

Einen Tag nach dem souveränen 3:0 gegen die Schweiz erkämpfte sich das Team von Bundestrainer Felix Koslowski am Samstag (24.08.2019) ein 3:1 (15:25, 25:19, 31:29, 25:18) gegen Spanien und bewies insbesondere im dritten Satz Nervenstärke.

In Bratislava bekam der Weltranglisten-15. im Duell mit dem 37 Plätze schlechter notierten Außenseiter vor allem Ana Ascamilla zunächst nicht in den Griff. Die 21-Jährige vom SC Potsdam erzielte allein im ersten Satz zehn ihrer 25 Punkte.

Nach verlorenem ersten Durchgang steigerte sich das DVV-Team jedoch und nutzte in Krimi-Satz drei seinen siebten Satzball zur 2:1-Führung. Jennifer Geerties war mit 16 Punkten die beste deutsche Angreiferin.

Jetzt gegen den Rekordweltmeister

Nach einem Ruhetag erwartet das DVV-Team mit Rekordweltmeister Russland am Montag eine deutlich schwerere Aufgabe, in den weiteren Vorrundenspielen der Gruppe D geht es gegen Gastgeber Slowakei (Dienstag) sowie den EM-Siebten von 2017, Weißrussland (Mittwoch). Die jeweils besten vier Teams der vier Sechsergruppen qualifizieren sich für das Achtelfinale, das im K.o.-Modus ausgespielt wird.

Die Europameisterschaft wird erstmals mit einem Rekordteilnehmerfeld von 24 Mannschaften und in vier Ländern ausgetragen. Neben der Slowakei wird auch in der Türkei, Polen und Ungarn gespielt. Die Halbfinale (7. September) und das Finale (8. September) finden in Ankara statt.

sid/red | Stand: 24.08.2019, 20:38

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