Volleyballer starten in die heiße Saisonphase

Szene aus der Hauptrunde: Berlin gegen Friedrichshafen

Play-offs beginnen

Volleyballer starten in die heiße Saisonphase

Mit dem Start der Play-offs beginnt in den beiden Volleyball-Bundesligen die heiße Phase. Sportschau.de erklärt den Modus und sagt, wer die Favoriten sind.

Der Modus

Im Viertelfinale wird im Modus "best of three" gespielt. Es sind also zwei Siege zum Erreichen des Halbfinales nötig. Dort und auch im Finale gilt der "best of five"-Modus. Dann müssen also drei Siege her. Der Heimvorteil richtet sich nach der Abschlusstabelle. Das besser platzierte Team darf ein entscheidendes Spiel daheim austragen. Auch die Spielpaarungen für das Halbfinale und das Finale ergeben sich aus den Platzierungen nach der Hauptrunde.

Die Paarungen

Bei den Männern muss Hauptrundensieger VfB Friedrichshafen im Viertelfinale gegen den TV Bühl ran, der Zweite aus Haching trifft in einem Derby auf den TSV Herrsching. Meister Berlin muss sich mit Düren auseinandersetzen, Lüneburg trifft auf die United Volleys Rhein-Main.

Bei den Frauen trifft Hauptrundensieger Stuttgart auf Wiesbaden, Meister Schwerin muss gegen Münster ran. Dresden erwartet Aachen, und Potsdam spielt gegen Vilsbiburg.

Die Favoriten bei den Männern

Bei den Männern bahnt sich ein Dreikampf zwischen dem VfB Friedrichshafen, den Alpenvolleys Haching und Titelverteidiger Berlin Volleys an. Nach Ende der Hauptrunde trennten die Teams nur drei Punkte, der Vierte aus Lüneburg hinkte in der Tabelle schon weit hinterher.

Mit dem Rückenwind von zuletzt neun Bundesligasiegen in Serie starten die Berliner ins Viertelfinale. Friedrichshafen will seinen scheidenden Trainer Vital Heynen mit der Meisterschaft verabschieden, und die Alpenvolleys wollen die Vorherrschaft der beiden großen Klubs brechen. Bis drei Spieltage vor Schluss lag der Klub an der Tabellenspitze, bevor er noch abgefangen wurde.

Die Favoriten bei den Frauen

Bei den Frauen deutet alles auf ein Finale zwischen Stuttgart und Titelverteidiger Schwerin hin. Diese Teams standen sich bereits im Vorjahresfinale gegenüber. Stuttgart lag in der Tabelle gerade mal zwei Zähler vor Schwerin.

Dass Spitzenreiter Stuttgart zu schlagen ist, bewies aber Potsdam erst am letzten Hauptrunden-Spieltag. Da gewann der SC beim Ligaprimus nach mehr als zwei Stunden im Tiebreak mit 3:2. "Mit einem besseren Erlebnis, so einem Happy End, kannst du doch gar nicht in die Play-offs gehen", sagte Teammanager Eugen Benzel. Jetzt will die Mannschaft erstmals ins Halbfinale. Dort ginge es dann wohl erneut gegen Stuttgart.

Die Termine

Das Programm ist straff, drei Spiele pro Woche stehen an. Das Viertelfinale beginnt am Freitag (29.03.2019), das Halbfinale wird ab dem 10. April ausgetragen. Das Finale geht ab dem 27. April über die Bühne, spätestens am 12. Mai steht der deutsche Meister fest.

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, 28.3., ab 22.50 Uhr

vdv/sid/dpa | Stand: 29.03.2019, 05:00

Darstellung: