Faszination Ironman Hawaii - Der härteste Triathlon der Erde

Faszination Ironman Hawaii - Der härteste Triathlon der Erde

Sportschau 01.12.2019 20:06 Min. Verfügbar bis 01.12.2020 Das Erste Von Oliver Mayer (HR)

Als 1978 die Familie Collins auf der Hawaii-Insel Oahu den Startschuss für den ersten Ironman-Wettkampf gab, ahnte niemand der 15 Teilnehmer, dass gut 40 Jahre später weltweit rund 500.000 Triathleten pro Jahr versuchen würden, diese Strapazen auf sich zu nehmen, um zum Ironman zu werden.

Das Rennen findet seit vielen Jahren auf der größten Hawaii-Insel, Big Island, statt. Bei großer Hitze von bis zu 40 Grad im Schatten, bei starken Winden auf der Radstrecke und einem abschließenden, quälenden Marathonlauf auf dem sogenannten "Queen K"-Highway, werden jedes Jahr tausende von Heldengeschichten geschrieben. Thomas Hellriegel errang 1997 als erster Deutscher den Titel "Ironman-Weltmeister". Ihm folgten zunächst Norman Stadler (2004/2006) und Faris al Sultan (2005) auf dem Siegerpodest ganz oben. Seit 2014 (Sebastian Kienle) trug bei den Männern immer ein deutscher Triathlet den Siegerkranz auf dem Kopf. Die deutsche Dominanz setzte Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno mit seinen Siegen 2015/2016 fort. Der Hesse Patrick Lange gewann 2017/2018 und stellte dabei diverse Rekorde auf, blieb 2018 als erster Athlet unter der magischen "Acht-Stunden-Grenze". Seine Zeit von 7:52:39 Stunden hatte allerdings nur ein Jahr Bestand, denn 2019 gewann Jan Frodeno den WM-Titel zum dritten Mal und war dabei noch schneller unterwegs (7:51:13 Stunden). Mit Anne Haug ging 2019 auch erstmals eine deutsche Frau als erste über die Ziellinie auf dem Alii Drive in Kailua-Kona. Das Rennen beginnt morgens um 6:15 Uhr und endet nachts um 0:30 Uhr mit dem Zieleinlauf des letzten Starters. Über 3.000 Athleten, in den Altersklassen von 18 bis 85 Jahren, qualifizieren sich für diesen härtesten Tag des Jahres. Oliver Mayer erzählt die Geschichten über die "Faszination Ironman Hawaii".

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