Triathlon - Frodeno siegt zum Saisonauftakt

Frodeno gewinnt Buschhütten-Triathlon Sportschau 05.05.2019 04:31 Min. Verfügbar bis 05.05.2020 Das Erste

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Triathlon - Frodeno siegt zum Saisonauftakt

Triathlon-Star Jan Frodeno ist mit einem Sieg auf der ungewohnten Kurzdistanz in die Rennsaison gestartet.

Der 37 Jahre alte zweimalige Ironman-Weltmeister ließ der Konkurrenz am Sonntag (05.05.2019) beim Ejot Triathlon im südwestfälischen Buschhütten keine Chance. Frodeno siegte nach einem Kilometer Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen bei kühlen äußeren Bedingungen in 1:38,38 Stunden.

Er verwies Andreas Böcherer mit 1:37 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz. Der Freiburger verpasste damit seinen dritten Sieg in Serie bei dem Frühjahrsklassiker der Triathlon-Szene.

Gelungenes Comeback nach langer Pause

Für Frodeno war es ein gelungener Auftakt nach 245 Tagen Wettkampfpause. Nach dem Gewinn der WM über die halbe Ironman-Distanz (1,9/90/21,1) hatte er seinen Start bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii absagen müssen. Er litt unter einer Stressfraktur der Hüfte.

Als nächstes Rennen steht bei dem gebürtigen Rheinländer der 70.3 Ironman Kraichgau über die Halbdistanz an. Vor einem Jahr konnte Frodeno dort einen souveränen Sieg unter anderem auch über Ironman-Weltmeister Patrick Lange feiern.

Langes Saisoneinstieg folgt noch

Der 32 Jahre alte Hesse steigt am kommenden Wochenende in Vietnam über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen in die Saison ein. Zum ersten großen Showdown der aktiven deutschen Ironman-Weltmeister, zu denen auch Sebastian Kienle zählt, kommt es am 30. Juni bei der Ironman-EM in Frankfurt am Main.

Kienle hatte bereits am Samstag nach einer umstrittenen Zeitstrafe den Sieg und auch einen Podestplatz bei seinem eigenen Saisoneinstieg verpasst. Der Ironman-Weltmeister von 2014 belegte beim 70.3 Ironman St. George im US-Bundesstaat Utah den siebten Platz. Der 34-Jährige aus Mühlacker benötigte für die Distanz von 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen 3:53:28 Stunden und hatte einen Rückstand von 4:18 Minuten auf den Sieger Rodolphe von Berg.

Umstrittene Zeitstrafe für Kienle

Gebremst wurde Kienle durch eine Fünf-Minuten-Strafe auf dem Rad. Die Rennkommissare ahndeten ein angebliches Windschattenfahren, das verboten ist. Es sei seine erste Strafe nach über zehn Jahren als Profi gewesen, schrieb Kienle bei Instagram. Er räumte ein, zu nah am Vordermann dran gewesen zu sein, habe sich aber weder einen Vorteil verschaffen, noch einen anderen Teilnehmer behindern wollen. "Das wäre Betrug und ich habe nicht betrogen", schrieb Kienle.

dpa | Stand: 05.05.2019, 17:03

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