Windsurfen - Fünfter WM-Titel für Köster

Windsurf-Weltmeister Philip Köster

Surf-Weltcup

Windsurfen - Fünfter WM-Titel für Köster

Der deutsche Surfer Philip Köster hat zum fünften Mal die Weltmeisterschaft der Waverider gewonnen. Beim Weltcup auf Hawaii musste Köster jedoch zunächst zittern, ehe er jubeln durfte.

Beim letzten Weltcuprennen auf Hawaii reichte Köster am Donnerstag (31.10.2019/Ortszeit) ein neunter Platz, um zum fünften Mal Weltmeister im Windsurfen zu werden. Der zweite Teil des Wettbewerbs konnte wegen der anhaltenden Flaute nicht mehr durchgeführt werden - und Köster jubelte nach 2011, 2012, 2015 und 2017 erneut.

"Ich bin so unglaublich happy über diesen Titel. Gerade nach meiner schweren Knieverletzung 2016 weiß ich solche Momente noch mehr zu schätzen", sagte Köster. "Es war am Ende sehr knapp und eine echte Zitterpartie." Das Besondere dabei: Köster triumphierte, ohne einen Sieg bei den vier Weltcup-Stopps in seiner Heimat Gran Canaria, auf Teneriffa, Sylt oder Hawaii eingefahren zu haben.

Erst Warten, dann Weltmeister

Doch der Sohn Hamburger Auswanderer war im hart umkämpften Titelrennen mit drei Podestplätzen der konstanteste Athlet. Beim finalen Event im berühmten Surfspot Ho'okipa verpasste Köster in der Hinrunde eine Topplatzierung und musste mächtig zittern. Doch seine Verfolger Victor Fernandez (Spanien), Marcilio Browne (Brasilien) und Ricardo Campello (Venezuela) verpassten die Chance, am Deutschen vorbeizuziehen. 

Seit Dienstag warteten die Surfer, unter anderem auch der fünftplatzierte Kieler Leon Jamaer, vergebens auf ausreichenden Wind für die Rückrunde. Am Donnerstagmittag wurde der Wettkampf dann offiziell beendet.

Stand: 01.11.2019, 08:11

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