Schwimm-WM - Wunram und Beck lösen Olympia-Tickets

Finnia Wunram

Zweiter Wettkampftag in Südkorea

Schwimm-WM - Wunram und Beck lösen Olympia-Tickets

Finnia Wunram und Leonie Beck haben bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Südkorea im Freiwasser ihre Tickets für die Olympischen Spiele 2020 gelöst.

Die Magdeburgerin Wunram schwamm im Rennen über zehn Kilometer im Ocean Park in Yeosu nach 1:54:50,70 Stunden auf den achten Platz, die Würzburgerin Beck erreichte drei Zehntelsekunden dahinter Rang neun. Die ersten Zehn qualifizierten sich direkt für die Sommerspiele in Tokio. Gold ging an die Chinesin Xin Xin. Silber holte sich die Amerikanerin Haley Anderson vor der Italienerin Rachele Bruni. Die niederländische Olympiasiegerin Sharon van Rouwendaal schaffte als Zehnte gerade noch die Tokio-Qualifikation, der französischen Titelverteidigerin Aurelie Muller fehlte als Elfte eine Zehntelsekunde.

Von Beginn an vorne dabei

"Ich bin einfach froh, dass ich es geschafft habe", sagte Wunram, die von Beginn an an der Spitze mitschwamm, "das ganze harte Training hat sich endlich ausgezahlt. Dafür liebe ich den Sport, dass man so belohnt wird." Beck musste über 20 Minuten warten, bis ihr Ergebnis offiziell war. "Man hat das ganze Rennen dafür gekämpft. Wenn es dann nicht gereicht hätte, wäre es echt scheiße", sagte die EM-Zweite über fünf Kilometer und in der Staffel: "Das Kämpfen hat sich diesmal richtig gelohnt. Die ganzen Jahre, die ich dafür gearbeitet habe, haben sich rentiert."

Hausding verpasst Medaille

Wasserspringer Patrick Hausding hat auch im zweiten Anlauf eine Medaille nur knapp verpasst. Der Olympiadritte sprang im Finale vom 1-Meter-Brett mit 405,05 Punkten auf den fünften Platz und hatte nur zehn Zähler Rückstand auf den Bronzerang. Zur Hälfte des Wettkampfs hatte der 30 Jahre alte Berliner sogar in Führung gelegen, doch ein verpatzter Zweieinhalb-Rückwärtssalto im vierten Durchgang brachte Hausding um den durchaus möglichen Podestplatz. Gold ging an den Chinesen Wang Zongyuan (440,25) vor dem Mexikaner Rommel Pacheco (420,15) und Titelverteidiger Peng Jianfeng aus China (415,00). Einen Tag zuvor war Hausding mit seinem Berliner Synchronpartner Lars Rüdiger vom 3-Meter-Brett auf Rang vier nur knapp an einer unerwarteten Medaille vorbeigesprungen.

Synchronsprung-Duo Punzel und Wassen nur auf Platz zwölf

Tina Punzel und Christina Wassen haben das Finale im Synchronspringen vom Turm als Zwölfte und Letzte beendet. Das Duo aus Dresden und Berlin verschlechterte sich mit 258,30 Punkten im Vergleich zum Vorkampf, als es mit 264,48 Punkten Zählern noch Rang zehn belegt hatte. Den WM-Titel bejubelten die Chinesinnen Lu Wei und Zhang Jiaqi. Es war der fünfte Sieg im fünften Sprung-Wettbewerb für ihr Land bei diesen Weltmeisterschaften.

sid/dpa | Stand: 14.07.2019, 09:55

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