Ruder-WM - Zwei Boote für Olympia qualifiziert

Jason Osborne und Jonathan Rommelmann aus Deutschland in Aktion im Doppelzweier

Ruder-WM in Linz

Ruder-WM - Zwei Boote für Olympia qualifiziert

Der Leichtgewichts-Doppelzweier und der Doppelvierer der Männer haben bei der Ruder-WM in Linz das Finale erreicht und damit die Tickets für Tokio 2020 gelöst.

Den Europameistern Jonathan Rommelmann/Jason Osborne und dem Männer-Quartett genügten am Donnerstag (29.08.2019) jeweils der zweite Platz für den Finaleinzug. Damit schafften die beiden Boote auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio.

Rommelmann: "Olympia-Quali nimmt den Druck"

In einem ausgeglichenen Halbfinallauf mussten sich Rommelmann/Osborne nur knapp den Iren Fintan McCarthy/Paul O'Donovan geschlagen geben. "Wir sind mega happy, die Olympia-Quali nimmt den Druck für das Finale am Samstag", sagte Rommelmann.

Duo zählt zu den Top-Favoriten

Das Duo, das erst zu Saisonbeginn neu zusammengesetzt worden war und bei der WM zu den Top-Favoriten zählt, war in diesem Jahr bislang ungeschlagen geblieben. "Es hat sich nicht nach einer Niederlage angefühlt, das ist gar nicht so schlimm", sagte Rommelmann nach dem Ende der Siegesserie. "Besser jetzt als im Finale", sagte Osborne.

Auch Doppelvierer auf Rang zwei

Der Doppelvierer um den zweimaligen Olympiasieger Karl Schulze wehrte in einem engen Rennen mehrmals die Angriffe der Konkurrenz ab und behauptete ebenfalls Platz zwei. Die siegreichen Niederländer dominierten das Halbfinale und setzten sich schon früh im Rennen von den restlichen Booten ab.

Der Vierer ohne Steuermann lag ebenfalls lange auf Finalkurs, wurde auf den letzten 500 Metern aber noch abgefangen und landete auf Platz fünf. Im B-Finale muss das Quartett mindestens Platz zwei erreichen, um die direkte Qualifikation für Tokio zu sichern.

Frauen-Doppelvierer im Finale

Als einziges Frauen-Boot schaffte der Doppelvierer den Sprung ins Finale. Die Crew um Schlagfrau Frieda Hämmerling (Kiel) gewann im Hoffnungslauf mit einer Bootslänge Vorsprung.

Der Frauen-Achter brachte sich mit dem vierten Rang im Hoffnungslauf um einen Platz im Endlauf. Die Crew um Schlagfrau Charlotte Wesselmann (Flensburg) ist damit bereits das siebte deutsche Boot, das in die Nach-Qualifikation für Tokio 2020 im kommenden Mai muss.

sid | Stand: 29.08.2019, 13:47

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