Dauphiné-Rundfahrt: Roglic siegt bei Bergankunft - starker Buchmann wird Dritter

Dauphiné-Rundfahrt: Buchmann zeigt bei Tour-Test gute Form Mittagsmagazin 14.08.2020 01:51 Min. Verfügbar bis 14.08.2021 Das Erste

Tour de France Generalprobe

Dauphiné-Rundfahrt: Roglic siegt bei Bergankunft - starker Buchmann wird Dritter

Die Dauphiné-Rundfahrt ist in diesem Jahr mehr denn je die Generalprobe zur Tour de France. Deutschlands Topfahrer Emanuel Buchmann präsentiert sich in guter Verfassung und ist bei der zweiten Etappe aufs Podium gefahren. Primoz Roglic fährt derzeit allen davon.

Emanuel Buchmann (2. v. r.) bei der Dauphiné-Rundfahrt

Emanuel Buchmann (2. v. r.) bei der Dauphiné-Rundfahrt

Die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann ist mit einer starken Leistung auf den dritten Platz der Dauphiné-Rundfahrt gestürmt. Der Ravensburger musste sich am Donnerstag bei der Bergankunft auf dem Col de Porte mit acht Sekunden Rückstand nur dem derzeit überragenden Slowenen Primoz Roglic und dem zweitplatzierten französischen Radstar Thibaut Pinot geschlagen geben.

Vuelta-Sieger Roglic übernahm durch den Sieg auf der zweiten Etappe über 135 Kilometer auch das Gelbe Trikot des Gesamtersten von seinem belgischen Teamkollegen Wout van Aert. Mit zwölf beziehungsweise 14 Sekunden Rückstand folgen Pinot und Buchmann.

"Ich habe mich gut gefühlt und attackiert. Ich war einer der stärksten Fahrer im Peloton. Ich werde es wieder versuchen. Das ist ein guter Test für die Tour de France", sagte Buchmann und fügte hinzu: "Alle sind auf einem guten Level. Roglic ist sehr stark. Er scheint der Favorit zu sein."

Buchmann attackiert, kann dann aber nicht folgen

Buchmann lancierte auf dem 17,5 Kilometer langen Schlussanstieg mit durchschnittlich 6,2 Prozent Steigung kurz vor Schluss eine Attacke, den Konter von Roglic konnte aber niemand mehr mitgehen. Auch nicht Toursieger Egan Bernal aus Kolumbien, der zehn Sekunden zurück Zehnter wurde und im Gesamtklassement auf Rang vier (+0:16) liegt.

Seine prominenten britischen Teamkollegen Geraint Thomas und Chris Froome hatten sich zuvor schon verabschiedet. Der viermalige Tour-Champion Froome musste 4,4 Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen, bewies aber aufsteigende Form im Vergleich zu den letzten Auftritten. Thomas war bis weniger als drei Kilometer vor dem Ziel in der Spitzengruppe vertreten.

Stand: 13.08.2020, 17:23

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