Vuelta: Tony Martins Team stürzt beim Teamzeitfahren

Tony Martin (2. v.l.) beim Mannschafszeitfahren mit Jumbo-Visma

Auftakt zur Spanien-Rundfahrt

Vuelta: Tony Martins Team stürzt beim Teamzeitfahren

Das Team Astana hat das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt der Vuelta a Espana gewonnen und stellt mit Miguel Angel Lopez den ersten Gesamtführenden. Tony Martin und seine Teamkollegen stürzten auf dem verwinkelten Kurs.

Die Hoffnungen von Radprofi Martin und dem favorisierten Jumbo-Visma-Rennstall auf den Auftaktsieg im Mannschaftszeitfahren bei der 74. Spanien-Rundfahrt zerschlugen sich am Samstag (24.08.2019) nach einem heftigen Sturz. Auf den verwinkelten 13,4 Kilometern mit spektakulärem Start inmitten des Salzgewinnungsgebiets Salinas de Torrevieja an der Costa Blanca kamen sechs Fahrer der Equipe zu Fall.

Lopez an der Spitze der Gesamtwertung

Während sich Martin auf dem Rad halten konnte, zog sich sein slowenischer Teamkollege Primoz Roglic, Mitfavorit auf den Rundfahrtsieg, einige Schürfwunden zu. Das Ziel erreichte Jumbo-Visma, das bei der Tour de France das Mannschaftszeitfahren gewonnen hatte, als 18. mit 40 Sekunden Rückstand auf das siegreiche Astana-Team um den kolumbianischen Topfavoriten Miguel Angel Lopez.

Der Vuelta-Dritte des Vorjahres erreichte das Ziel als Erster seines Teams und übernahm damit auch das Rote Trikot des Gesamtführenden. Lopez profitierte dabei nicht nur vom Missgeschick Jumbo-Vismas, sondern auch vom Chaos beim zweitplatzierten Team Deceuninck Quick-Step (+0:02 Minuten), bei dem sich in einer Kurve kurz vor dem Ziel mehrere Fahrer versteuerten. Tagesdritter wurde das deutsche Team Sunweb (+0:05 Minuten) um Sprinter Max Walscheid (Neuwied) und Nikias Arndt (Buchholz). John Degenkolb (Gera) verlor mit seinem Team Trek-Segafredo 35 Sekunden auf den Tagessieger und belegte Rang 15 .

Die zweite von insgesamt 21 Etappen führt am Sonntag über 199,6 Kilometer von Benidorm nach Calpe und hält mit zwei Anstiegen der 2. Kategorie, der letzte erfolgt 14 Kilometer vor dem Ziel, schon größere Schwierigkeiten bereit. Die 74. Auflage der Vuelta endet am 15. September nach 3.272,2 Kilometern in Madrid.

sid | Stand: 24.08.2019, 21:10

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