Tour de France 2020 stellt Fahrer vor große Herausforderungen

Tour de France 2020: Anspruchsvoller denn je Morgenmagazin 16.10.2019 01:37 Min. Verfügbar bis 16.10.2020 Das Erste

Strecke in Paris präsentiert

Tour de France 2020 stellt Fahrer vor große Herausforderungen

Die Tour de France 2020 wird ein Fest für die Kletterer und dürfte ganz nach dem Geschmack des deutschen Hoffnungsträgers Emanuel Buchmann sein.

Wie die Organisatoren am Dienstag (15.10.2019) bei der Streckenpräsentation verkündeten, macht die 107. Frankreich-Rundfahrt (27. Juni bis 15. Juli) in allen fünf wichtigen Gebirgszügen Frankreichs Station. Mit der ersten Bergetappe am zweiten Tag und der letzten erst am Vortag des Tourabschlusses dürfte es eine der schwersten "Grand Boucles" der Geschichte werden.

"Es gibt 29 Berge, das wird eine körperliche Herausforderung von Anfang bis Ende", sagte Tour-Chef Christian Prudhomme bei der Veranstaltung vor 4.000 Zuschauern im Palais des Congrais in Paris. Neben den gewohnten Alpen und Pyrenäen stehen das Zentralmassiv, der Jura sowie ein Bergzeitfahren auf die Planche de Belles Filles in den Vogesen am vorletzten Tag auf dem Programm. Dies werden die einzigen Kilometer im Kampf gegen die Uhr sein, was den Bergspezialisten wie Titelverteidiger Egan Bernal (Kolumbien/Ineos) und dem Vorjahresvierten Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) entgegenkommt.

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Auftakt ungewohnt anspruchsvoll

Schon der Auftakt der kommenden Tour wird ungewohnt schwer, bereits die ersten beiden Etappen beim Grand Depart in Nizza fordern die Bergfahrer. Erstmals seit über 40 Jahren sind schon am ersten Wochenende Pässe auf über 1600 Meter Meereshöhe zu absolvieren, die Favoriten auf das Gelbe Trikot müssen vom Tourstart an hellwach und in Topform sein.

Froomes Kampf um die Tour 2020 hat schon begonnen

Sportschau 15.10.2019 02:15 Min. Verfügbar bis 30.11.2020 ARD

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"Im Detail lässt sich die Strecke natürlich noch nicht einschätzen, aber es scheint, als wäre die Tour 2020 etwas für Kletterer. Schon zu Beginn geht es in die Berge, das heißt, man muss von Tag eins weg sehr gut in Form sein, und muss diese bis zum Bergzeitfahren auf der 20. Etappe halten. Das ist eine besondere Herausforderung", sagte der Teamchef des deutschen World-Tour-Teams Bora-hansgrohe, Ralph Denk. "Alles in allem denke ich, die Strecke müsste Emu liegen. Es gibt nur ein Zeitfahren, und das führt auf einen Berg. Es gilt von Beginn an fokussiert zu sein, das kann er. Und es gibt sehr viele Bergetappen, das kommt ihm als Kletterer schon mal grundsätzlich entgegen. Ohne Mannnschaftszeitfahren ist die Teamzusammenstellung vielleicht auch etwas einfacher für uns als in diesem Jahr."

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Nominell werden acht von 21 Teilstücken als Bergetappen ausgewiesen, allerdings bieten auch viele weitere Tage Klettereinlagen. Neun Etappen tragen das Etikett flach, nicht auf allen ist aber eine Sprintankunft wahrscheinlich.

Stand: 15.10.2019, 12:42

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