Giro d'Italia - Benedetti gewinnt Bergetappe

Cesare Benedetti bejubelt seinen Etappensieg bei der Giro d'Italia

12. Etappe

Giro d'Italia - Benedetti gewinnt Bergetappe

Cesare Benedetti hat dem deutschen Bora-hansgrohe-Team den nächsten Etappensieg beim Giro d'Italia beschert.

Der 31-jährige Italiener siegte am Donnerstag (23.05.2019) auf der zwölften Etappe nach 158 Kilometern von Cuneo nach Pinerolo im Sprint einer kleinen Ausreißergruppe vor seinem Landsmann Damiano Caruso und dem Iren Eddie Dunbar. Für das Bora-Team war es bereits der dritte Tagessieg, nachdem Sprinter Pascal Ackermann zweimal triumphiert hatte.

"Ich bin wirklich sehr glücklich, ich freue mich riesig", erklärte Benedetti nach dem 24. Saisonsieg für das Team Bora-hansgrohe: "Die Mannschaft funktioniert wunderbar, auch bei Pascal für die Sprints."

Polanc jetzt ganz vorn

Einen Führungswechsel gab es im Gesamtklassement. Der Slowene Jan Polanc, der bis wenige Kilometer vor dem Ziel der Ausreißergruppe angehörte, löste mit einem sechsten Platz seinen Mannschaftskollegen Valerio Conti im UAE-Team Emirates nach sechs Tagen im Maglia Rosa ab. Polanc liegt in der Gesamtwertung nun 4:07 Minuten vor dem slowenischen Favoriten Primoz Roglic.

Roglic und die weiteren Anwärter auf den Gesamterfolg wie Altstar Vincenzo Nibali (Italien) oder Vuelta-Champion Simon Yates (Großbritannien) erreichten gut acht Minuten zurück das Ziel. Allerdings hatte Roglic keinen Teamkollegen an seiner Seite, so dass er bei einer Attacke von Mikel Landa (Spanien) und Miguel Lopez (Kolumbien) nicht reagieren konnte. Beide holten gut eine halbe Minute heraus.

Démare weiter vor Ackermann

Die Sprintwertung führt weiter der Franzose Arnaud Démare vor Ackermann an, beide spielten am Donnerstag beim Einstieg in die Alpen aber keine Rolle. Die beiden Sprintrivalen Caleb Ewan (Australien) und Elia Viviani (Italien) traten zur Etappe nicht mehr an, da es kaum mehr Chancen auf Massensprints gibt.

Am Freitag wartet die erste Bergankunft auf das Giro-Feld, wenn es zum 2.247 Meter hoch gelegenen Ceresole Reale hinaufgeht. Insgesamt sind auf dem 13. Teilstück über 196 Kilometer zwei Berge der ersten und ein Anstieg der zweiten Kategorie zu bewältigen.

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, ab 22.50 Uhr

dpa/red | Stand: 23.05.2019, 17:42

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