Schaffelhuber dominiert Super-G - Forster verpasst Medaille

Anna Schaffelhuber

Para-Alpin-WM

Schaffelhuber dominiert Super-G - Forster verpasst Medaille

Anna Schaffelhuber hat sich im italienischen Sella Nevea den nächsten WM-Titel gesichert. Nach ihrem Triumph in der Abfahrt gewann sie am Donnerstag (31.01.2019) auch den Super-G in der sitzenden Konkurrenz.

Schaffelhuber bereits Speed-Doppelweltmeisterin

Schaffelhuber dominierte den Lauf und kam nach 1:10,12 Minuten ins Ziel. Silber ging an die Japanerin Momoka Muraoka (+1,43 Sekunden), Bronze an die US-Amerikanerin Laurie Stephens (+3,94). Schaffelhubers Teamkollegin Anna-Lena Forster verpasste als Vierte eine Medaille (+6,37). Der Super-G wurde zusätzlich als einzelnes Rennen gewertet, da am Freitag Wind und Schnee vorhergesagt sind und einen Wettkampf wohl unmöglich machen.

Schaffelhuber: "Bin total happy mit Ergebnissen"

"Ich bin total happy mit den Ergebnissen in den Speeddisziplinen. Nach der Besichtigung bin ich heute schon mit einem guten Gefühl losgefahren", erklärte Schaffelhuber nach dem Super-G. Für den abschließenden Wettbewerb, den Slalom der Superkombination, hatte die 26-jährige Monoskifahrerin vom TSV Bayerbach eine gute Ausgangsposition. Dennoch blieb Schaffelhuber fokussiert: "Es schaut gut aus, aber man darf sich nicht ausruhen. Ich habe nichts mehr zu verlieren und freue mich auf dem abschließenden Slalom."

In der Superkombination belegte Schaffelhuber letztlich den zweiten Rang hinter Muraoka, Forster holte sich Bronze. Insgesamt verbuchte die deutsche Mannschaft 13 WM-Medaillen.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Thema in MOMA in Das Erste am 31.01.19, 5.30 Uhr

fth | Stand: 31.01.2019, 15:30

Darstellung: