Rollstuhlbasketballer verlieren EM-Halbfinale

Thomas Böhme versucht sich unter dem Korb gegen den physisch starken Spanier durchzusetzen

Gegen Spanien

Rollstuhlbasketballer verlieren EM-Halbfinale

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft hat das Halbfinale bei der Europameisterschaft in Polen gegen Spanien verloren.

Am Samstag (07.09.2019) unterlagen die Herren in der 40 Minuten dauernden Partie am Ende mit 60:70 (8:17/29:32/44:54). Das Ticket für die paralympischen Spiele hatte die Mannschaft sich durch den Halbfinaleinzug aber schon gesichert.

Headcoach Nicolai Zeltinger hatte sich zunächst für eine kleinere Aufstellung entschieden, doch das zeigte nur bis zum 6:6 Wirkung. Danach trafen die Deutschen zehn Minuten lang den Korb nicht und schon stand es 8:17.

Spanier immer mit der Antwort

Bis zur Pause kamen Chris Huber und Co. wieder auf 29:32 heran, doch die Spanier hatten auch im dritten Viertel wieder den besseren Start. Obwohl die deutsche Mannschaft Moral bewies und bis zum 41:45 nicht abreißen ließ, wirkte es nicht so als würde die Partie noch kippen.

Ein Zwischenspurt der Iberer stellte den deutlicheren Abstand wieder her und trotz der Bemühungen des Zeltinger-Teams blieb es auch konsequent bei etwas über zehn Toren Abstand. Das 60:70 am Ende entsprach dem Spielverlauf, vor allem die eigene Trefferquote stimmte an diesem Tag nicht.

Spiel um Bronze gegen die Türkei

"Letztendlich sind wir gegen ein starkes Spiel der Spanier nicht mehr herangekommen. Trotzdem bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und den Blick nach vorne richten. Denn morgen haben wir das Spiel um Bronze gegen die Türken, die heute eine sehr starke Vorstellung gegen die Briten abgeliefert haben. Wir wollen nochmal alles abrufen und das Turnier mit einem Sieg beenden", so Zeltinger.

red | Stand: 07.09.2019, 19:23

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