Rollstühle von Basketballerinnen verschwunden

Deutsche Rollstuhl-Basketballerin Laura Fürst in Aktion

Auf dem Weg zur EM

Rollstühle von Basketballerinnen verschwunden

Der Start in das EM-Abenteuer begann für die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen mit einem Schock. Die Rollstühle der Stammspielerinnen Laura Fürst und Katharina Lang gingen auf dem Flug verloren, ein weiterer wurde beschädigt.

Der Großteil des deutschen Teams war am Freitagmorgen (28.06.2019) von München in Richtung Rotterdam aufgebrochen, wo ab Sonntag die Europameisterschaft stattfindet. Wie Bundestrainer Martin Otto gegenüber der ARD bestätigte, gingen die 8.000 Euro teuren und maßangefertigten Sport-Rollstühle der beiden Stammspielerinnen Laura Fürst und Katharina Lang auf dem KLM-Flug nach Amsterdam verloren.

Zwei Rollstühle weg, einer beschädigt

Zudem wurde der Rollstuhl von Nathalie Ebertz, die von Luxemburg aus geflogen war, schwer beschädigt. Ihr Gepäck kam erst mit einem Tag Verspätung an.

Rollstuhlbasketball: Sportstühle nach Flug nicht auffindbar

Sportschau 29.06.2019 00:49 Min. Verfügbar bis 29.06.2020 Das Erste

"Weder die niederländische Fluglinie noch jemand am Münchner Flughafen konnte uns sagen, wo die Stühle sind", sagte Nationalspielerin Mareike Miller am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Mögliche Auswirkungen auf Paralympics-Qualifikation

Erst am späten Samstagnachmittag kam die Information, dass die Stühle am Münchner Flughafen stehen gelassen wurden.

Ein Verlust der Rollstühle würde sicherlich nicht ohne Auswirkungen bleiben, sowohl für die Chancen beim Turnier als auch für die Paralympics-Qualifikation. "Ohne die richtigen Rollstühle wäre das ein großer Nachteil für uns. Und das, wo es auch um die Paralympics-Tickets geht", sagte Miller. Denn die Wettkampfstühle sind perfekt an die jeweilige Spielerin angepasst.

Stand: 29.06.2019, 16:30

Darstellung: