Para-Schwimm-WM - Verena Schott holt Silber zum Auftakt

Verena Schott

In London

Para-Schwimm-WM - Verena Schott holt Silber zum Auftakt

Verena Schott hat am ersten Tag der Para-Schwimm-WM in London Silber geholt, Malte Braunschweig rundete den guten Start des deutschen Teams mit einem neuen deutschen Rekord ab.

Gleich am ersten Tag hat sich das deutsche Schwimm-Team eine Medaille bei den Weltmeisterschaften im Londoner Aquatics Center gesichert. Verena Schott schlug über 100 Meter Brust als Zweite an und sicherte sich so die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften. Malte Braunschweig verbesserte zudem seinen eigenen deutschen Rekord über 100 Meter Freistil.

"Also eigentlich wäre ich gerne wieder 1:41 geschwommen", sagte Schott: "Anfang des Jahres war ich ja schon mal schnell", ergänzte die 30-Jährige, die die Stimmung im Aquatics Center "wahnsinnig gut" fand. Die Greifswalderin, die in der Klasse SB5 startet, lag das ganze Rennen über auf dem zweiten Rang und schlug nach 1:43.11 Minuten an. Die Ukrainerin Yelyzaveta Mereshko sicherte sich mit 1:41.32 Gold, Bronze ging an die Ungarin Evelin Szaraz (1:44.47 Minuten).

Para-Schwimm-WM: Verena Schott holt Silber Sportschau 10.09.2019 01:35 Min. Verfügbar bis 10.09.2020 Das Erste

Junge Schwimmer schnell unterwegs

Später sorgte dann Malte Braunschweig für ein Highlight: Der 19-Jährige übertraf sich selbst, ist der alte und neue deutsche Rekordträger über 100 Meter Freistil in der Startklasse S9. Nach 58,28 Sekunden schlug Braunschweig an, seine vorherige Bestmarke lag bei 58,47 Sekunden. Er wurde 14. bei seiner WM-Premiere.

Schnell unterwegs war auch Neele Labudda. Die 100 Meter im Rücken-Finale legte die 16-Jährige in 1:22.50 Minuten zurück – Saisonbestleistung und die zweitschnellste Zeit, die die Athletin in der Startklasse S12 bislang geschwommen ist. Dadurch erreichte Libudda den starken 7. Platz.

Der jüngsten Athletin im deutschen Schwimm-Team, Mira Jeanne Maack, gelang über 100 Meter Freistil eine persönliche Bestleistung mit 1:12.71 Minuten. Damit unterbot die 15-jährige Berlinerin ihre bisherige Bestzeit deutlich (1:14.09 Minuten). Maack fehlten bei ihrem WM-Debüt in der Startklasse S8 nur acht Hundertstel zum deutschen Rekord (1:12.63 Minuten) und schaffte es damit auf den 13. Platz.

Bundestrainerin "sehr zufrieden"

"Das war ein gelungener Auftakt. Wir sind sehr zufrieden mit der Medaille und, dass unsere jungen Schwimmerinnen und Schwimmer so gut performt haben", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz nach dem ersten Wettkampftag. Noch bis zum 15. September schwimmt in London die Para Schwimm-Elite um die begehrten Weltmeistertitel.

dbs/red | Stand: 11.09.2019, 07:15

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