Schaffelhuber verteidigt Abfahrtstitel - Silber für Forster

Gold und Silber für Abfahrerinnen bei Para-Alpin-WM Mittagsmagazin 31.01.2019 02:50 Min. Verfügbar bis 31.01.2020 Das Erste

Para-Alpin-WM

Schaffelhuber verteidigt Abfahrtstitel - Silber für Forster

Anna Schaffelhuber hat mit einer dynamischen Abfahrt im italienischen Sella Nevea WM-Gold gewonnen. Die Titelverteidigerin, die schon am Morgen Trainingsbeste war, glänzte am Mittwoch (30.01.2019) mit einer Zeit von 1:08,54 Minuten.

Schaffelhuber, die am Samstag 26 Jahre alt wurde, verbuchte nach zweimal Silber in den technischen Disziplinen ihre erste Goldmedaille bei dieser WM. Sie sagte: "Ich bin total happy damit. Ich fühle mich auf der Piste sehr wohl. Klar hat das Training gefehlt, aber ich freue mich auf den Super-G."

Forster nun Vizeweltmeisterin in der Abfahrt

Anna Schaffelhuber und Anna-Lena Forster

Anna Schaffelhuber und Anna-Lena Forster (Archiv)

Anna-Lena Forster, die beim Probelauf auf Rang vier lag, sicherte sich ihre erste WM-Medaille überhaupt in der Abfahrt. Die 23-Jährige, die in ihrer Klasse als Erste gestartet war, kam auf 1:10,03 Minuten und gewann Silber. Stolz sagte sie: "Das ist meine erste Medaille bei einem Speed-Rennen bei einem Großereignis." Die Vizeweltmeisterin erklärte: "Ich bin wirklich glücklich bei dieser Ausgangssituation. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass es heute für mich reicht. Dass ich so nah an Anna rangefahren bin, macht mich glücklich heute."

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Bundestrainer Justus Wolf war mit den Ergebnissen zufrieden: "Es war ein straffes Programm mit Training und Rennen an einem Tag sowie nur kurzer Besichtigungszeit. Die Mädels haben das sehr gut gemeistert und auf dem schnellen Kurs im Rennen eine Top-Leistung gezeigt." Bronze ging an Momoka Muraoka aus Japan. Victoria Pendergast aus Australien kam nicht ins Ziel. Die US-Amerikanerin Anna Beninati ging nicht an den Start.

Momoka Muraoka

Momoka Muraoka (Archiv)

Kampschreur siegt vor Oatway und Suzuki

Bei den Männern in der sitzenden Konkurrenz setzte sich der Favorit Jeroen Kampschreur durch. Der Niederländer benötigte nur 58,81 Sekunden und siegte damit knapp vor Kurt Oatway aus Kanada (+0,63 Sekunden). Bronze ging an Takeshi Suzuki (+2,06). Gleich sieben Starter kamen nicht mit der sehr holprigen Piste zurecht und schieden aus.

Jeroen Kampschreur und seine Mutter feiern

Jeroen Kampschreur (Archiv)

Wenn das Wetter mitspielt, steht am Donnerstag die Superkombination an. Für den letzten Wettkampftag am Freitag sind die Super-G-Rennen vorgesehen.

Thema in MOMA in Das Erste am 31.01.19, 5.30 Uhr

mkö | Stand: 30.01.2019, 17:58

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