Nach Wind und Schnee - Erleichterung bei Schaffelhuber und Co.

Para-Alpin-WM

Nach Wind und Schnee - Erleichterung bei Schaffelhuber und Co.

Nachdem es bei der ersten Station der Para-Alpin-WM in Kranjska Gora keine Verzögerungen gegeben hatte, hat sich der WM-Standort Sella Nevea als schwierig erwiesen. Das Wetter spielte lange nicht mit.

"Und wieder kein Abfahrtstraining", schrieb Anna-Lena Forster am Dienstag in ihrer Instagram-Story. Auf dem Foto sitzt sie neben Anna Schaffelhuber, beide zeigen mit dem Daumen nach unten. Der WM-Standort im italienischen Sella Nevea erwies sich für die Monoskifahrerinnen, Andrea Rothfuss und deren Konkurrenz als Geduldsprobe. Zu viel Wind und zu viel Schnee im Nordosten Italiens an der Grenze zu Slowenien.

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Speed-Disziplinen auf der Kippe

Der französische Alpin-Star Marie Bochet twitterte am Dienstag: "Wir wollen es schaffen und diese Woche endlich ein Rennen machen!" Demzufolge war die Erleichterung groß, als die Nachricht kam, dass die Abfahrt am Mittwoch stattfinden kann - einen Tag später als vorgesehen. Schaffelhuber, die in der ersten Speeddisziplin Gold gewonnen hatte, sagte: "Ich muss ehrlich sagen, nachdem es so schlecht mit dem Wetter gelaufen ist, habe ich um die Abfahrt gezittert. Man dachte, das waren alles meine Rennen, die auf der Kippe stehen."

Helfer präparieren nach wie vor die Piste

Rothfuss würdigte, dass viele Helfer stundenlang versucht hatten, den Schneemassen Herr zu werden: "Es war natürlich durch den Neuschnee sehr schwierig. Selbst während des Trainings wurde noch an der Piste gearbeitet." Bei Unterbrechungen während der Abfahrtsrennen am Nachmittag schaufelten einige Helfer fleißig weiter. Während Wettervorhersagen für Donnerstag sechs Stunden Sonnenschein ankündigen, könnte es am Freitag zu starkem Schneefall kommen. Deswegen entfällt der für Freitag geplante Super-G. Stattdessen wird der Super-G-Lauf der Superkombination auch als einzelnes Medaillenrennen gewertet.

Thema in MOMA in Das Erste am 31.01.19, 5.30 Uhr

mkö | Stand: 30.01.2019, 13:38

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