DOSB plant umfangreiche Schutzmaßnahmen für Olympia-Fahrer

DOSB-Präsident Alfons Hörmann

Coronavirus

DOSB plant umfangreiche Schutzmaßnahmen für Olympia-Fahrer

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) plant wegen der anhaltenden Corona-Pandemie für seine rund 400 Olympia-Fahrer umfangreiche Schutzmaßnahmen.

Neben möglichen Impfungen sei auch denkbar, den Zeitraum der Anwesenheit bei den Sommerspielen in Tokio deutlich zu verkürzen. Sportler und Betreuer sollen sich zudem möglichst nur innerhalb abgesicherter und medizinisch kontrollierter Bereiche wie dem Olympischen Dorf oder den Wettkampfstätten aufhalten sowie Tests in hoher Frequenz unterziehen.

"Dies alles ist für das Team natürlich bei den Olympischen und Paralympischen Spielen neu, derartige Schutzvorkehrungen bestimmen jedoch bereits heute Training und Wettkampf für unsere Topathleten", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in einer Mitteilung. Das Fazit der aktuellen Stimmungslage im Team Deutschland laute: "Besser vorsichtige Spiele als keine."

Rund 400 Sportlerinnen und Sportler dabei

In einer Videokonferenz hatte der DOSB zuletzt die Athletinnen und Athleten detailliert über den Stand der Olympia-Vorbereitungen informiert. Derzeit sind 226 Athletinnen und Athleten für die Sommerspiele qualifiziert. DOSB-Leistungsvorstand Dirk Schimmelpfennig rechnet mit einer Mannschaftsstärke von rund 400 Sportlerinnen und Sportlern. Wegen der Corona-Krise gestalte sich die Durchführung von Qualifikationswettbewerben momentan allerdings schwierig. Dies erfordere von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität, Anpassung und Disziplin.

"Wir versuchen unsere Athleten und Trainer auf verschiedene Weisen bestmöglich zu unterstützen", sagte Schimmelpfennig: "Dazu informieren wir das Team immer regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und tauschen uns in wichtigen Fragen aus."

sid/dpa | Stand: 12.02.2021, 13:15

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