IOC lobt Kandidatenstädte Mailand und Stockholm

Olympische Ringe im IOC-Sitz in Lausanne

Olympische Winterspiele 2026

IOC lobt Kandidatenstädte Mailand und Stockholm

Mailand mit Cortina d'Ampezzo sowie Stockholm mit Are haben ein Lob vom IOC für ihre vorgestellten Konzepte zur Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 bekommen.

"Beide Projekte legen ihre Schwerpunkte auf das Erbe sowie die Nachhaltigkeit und haben die Philosophie der Agenda 2020 umgesetzt. Im Mittelpunkt ihrer Pläne stehen die Athleten", erklärte Kommissionschef Octavian Morariu (Rumänien) in dem am Freitag (24.05.2019) veröffentlichten Abschlussreport seines Gremiums. In einem Monat werden die Spiele vergeben.

Kosteneinsparungen von 20 Prozent

Die IOC-Inspektoren stellten in ihrem Bericht besonders Kosteneinsparungen durch veränderte Konzepte zur Sportstättennutzung heraus. Durchschnittlich würden Mailand und Stockholm zu 80 Prozent auf bereits vorhandene oder temporär zu nutzende Anlagen setzen und damit 20 Prozent über dem Wert der Kandidaten für die vergangenen Spiele 2018 in Pyeongchang und Peking 2022 liegen. Das Budget sei dadurch gegenüber den Spielen 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking im Schnitt um 20 Prozent niedriger.

Bewerber-Quartett hatte zurückgezogen

Außerdem, teilte das IOC weiter mit, sanken die Gesamtkosten für die Kandidaturen aufgrund der veränderten Bewerbungsabläufe gegenüber 2018 und 2022 um mehr als 75 Prozent. Die Bewerbungen aus Italien und Schweden sind nach einem mehrjährigen Vorlauf als letzte Kandidaten für die übernächsten Winterspiele übrig geblieben.

Olympia 2026 - Calgarys Bewerbung vor dem Aus

Sportschau 30.10.2018 01:41 Min. ARD

Zuvor hatten sich Sapporo (Japan), Graz/Schladming (Österreich), Sion (Schweiz) und Calgary (Kanada) aus dem Kreis der Bewerber zurückgezogen. Über die Gastgeberrolle für 2026 entscheidet die IOC-Session am 24. Juni in Lausanne.

Stand: 24.05.2019, 14:00

Darstellung: