Russlands Leichtathleten bleiben ausgeschlossen

IAAF-Präsident Sebastian Coe

Sperre des Weltverbands

Russlands Leichtathleten bleiben ausgeschlossen

Russlands Leichtathleten bleiben gut acht Monate vor den Olympischen Spielen aus dem Weltverband World Athletics ausgeschlossen. Die Sonderregelung "Neutrale Athleten" steht auf der Kippe.

Wie Weltverbandspräsident Sebastian Coe nach einer Council-Sitzung in Monaco am Freitag (22.11.2019) mitteilte, wird der wegen des Dopingskandals seit November 2015 suspendierte russische Verband RUSAF vorerst nicht wieder aufgenommen.

Endgültige Entscheidung am 9. Dezember

Die Wiedereingliederung sei "ausgesetzt". Die Sonderregelung, dass russische Leichtathleten nur nach eingehender Prüfung durch World Athletics als sogenannte "Neutrale Athleten" bei internationalen Wettbewerben starten dürfen, steht auf der Kippe.

Laut Coe denkt der Verband darüber nach, sie außer Kraft zu setzen. Die bisher letzte russische Mannschaft hatte bei der WM 2015 in Peking an einem internationalen Großereignis teilgenommen. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA wird am 9. Dezember von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) erwartet.

Sieben RUSAF-Offizielle suspendiert

Davon will World Athletics sein weiteres Vorgehen abhängig machen. Bereits am Donnerstag waren sieben RUSAF-Offizielle, darunter Präsident Dimitri Schljachtin, wegen "ernsthafter Verstöße" gegen die Anti-Doping-Richtlinien suspendiert worden.

Stand: 22.11.2019, 20:57

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