Hallen-EM - Przybylko nur Achter, Mihambo steht im Finale

Gewann keine Medaille bei der Hallen-EM: Mateusz Przybylko

Tag zwei bei der Hallen-EM

Hallen-EM - Przybylko nur Achter, Mihambo steht im Finale

Freiluft-Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko ist bei der Hallen-EM in Glasgow leer ausgegangen. Um eine Medaille kämpft dagegen Malaika Mihambo - sie steht im Weitsprung-Finale.

Der 26 Jahre alte Leverkusener Przybylko leistete sich im Finale am Samstagabend (02.03.2019) drei Fehlversuche bei 2,22 Metern und schied aus. In der Qualifikation hatte er tags zuvor noch 2,28 Meter gemeistert - zehn Zentimeter mehr als im Finale. Der ehemalige U20-Vizeweltmeister Falk Wendrich belegte ebenfalls mit 2,18 Meter Platz sieben.

"Ich habe es mir ein bisschen gedacht, ich wusste, ich bin nicht ganz fit. Ich habe heute den Fuß gespürt, danach war ich vom Kopf her nicht da", sagte Przybylko, der seit Anfang Februar unter Problemen am rechten Sprungfuß leidet. Gold ging an den ehemaligen Hallen-Weltmeister Gianmarco Tamberi (Italien/2,32) vor Konstadinos Baniotis (Griechenland/2,26) und Andrej Prozenko (Ukraine/2,26).

Przybylko zum Hochsprung-Aus bei der Leichtathletik-Hallen-EM

Sportschau 02.03.2019 02:23 Min. Verfügbar bis 02.03.2020 ARD

Przybylko hatte im vergangenen Jahr Bronze bei der Hallen-WM in Birmingham und danach bei der Heim-EM in Berlin überraschend Gold gewonnen. Die bisher letzte deutsche Hochsprung-Medaille bei einer Hallen-EM gab es 2000 durch Silber von Martin Buß, der bisher letzte Sieg gelang Dietmar Mögenburg 1989.

Mihambo qualifiziert sich für das Finale

Gleich im ersten Versuch hat sich Weitsprung- Europameisterin Malaika Mihambo für das Finale qualifiziert. Mit 6,74 Metern schaffte die 25-Jährige von der LG Kurpfalz die viertbeste Weite. "Ich bin gut drauf und zuversichtlich, dass es morgen auch sehr gut geht. Aber die Konkurrenz ist da", sagte Mihambo mit Blick auf das Finale am Sonntag (03.03.2019).

Roleder steht im Halbfinale

Cindy Roleder (l.) im Sprint gegen Hanna Plotitsyna

Cindy Roleder (l.) im Sprint gegen Hanna Plotitsyna

Kurs auf die Titelverteidigung nahm Hürdensprinterin Cindy Roleder. Mit 8,04 Sekunden im Vorlauf schaffte die Hallen-Europameisterin von 2017 den Sprung ins Halbfinale am Sonntagvormittag. Nach der Absage von Dreispringerin Kristin Gierisch ist die 29-Jährige vom SV Halle die einzige Titelverteidigerin im 27-köpfigen DLV-Team.

Stabhochspringerin Katharina Bauer reichten 4,40 Meter nicht, um sich für das Finale zu qualifizieren. Die 28-Jährige aus Leverkusen war in Glasgow als erste Sportlerin bei einem internationalen Wettkampf mit einem implantierten Defibrillator gestartet.

red/dpa/sid | Stand: 02.03.2019, 20:29

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