Duplantis siegt auch in Doha

Armand Duplantis beim Diamond-League-Meeting in Doha

Diamond League der Leichtathletik

Duplantis siegt auch in Doha

Nach seinem Fabel-Weltrekord im Stabhochsprung hat Armand Duplantis bei der Diamond League in Doha den nächsten Sprung über die Sechs-Meter-Marke verpasst. Zum Sieg reichte es dennoch.

Stabhochsprung-Weltrekordler Duplantis gewann beim Diamond-League-Meeting in Katar am Freitag (25.09.2020) mit einer Höhe von 5,82 m und behielt seine makellose Bilanz im Jahr 2020 mit dem zehnten Sieg im zehnten Wettkampf.

Seine ärgsten Rivalen Sam Kendricks (USA) und Renaud Lavillenie (Frankreich) meisterten ebenfalls 5,82 m, hatten sich aber bis zu diesem Zeitpunkt im Gegensatz zu Duplantis bereits einige Fehlversuche geleistet. Der Schwede versuchte sich nach einer bis dahin fehlerfreien Serie zweimal vergebens an 5,92 m.

Duplantis diesmal an Sechs-Meter-Marke gescheitert

Mit dem feststehenden Sieg im Rücken ließ er im letzten Versuch 6,00 m auflegen, doch auch daran scheiterte er. Duplantis hatte sich erst vor acht Tagen in Rom mit einem Sprung über 6,15 m in die Geschichtsbücher eingetragen und die Freiluft-Bestmarke von Sergej Bubka (Ukraine) geknackt.

Kipyegon und Obiri laufen Weltjahresbestleistungen

Für Weltjahresbestleistungen sorgten in Doha zwei kenianische Läuferinnen. 1.500-m-Olympiasiegerin Faith Kipyegon siegte über ihre Nebenstrecke 800 m in 1:57,68 Minuten und verbesserte die von ihr selbst gehaltene Jahresbestmarke um knapp anderthalb Sekunden. Über die selten gelaufenen 3.000 m knackte die Olympiazweite Hellen Obiri in 8:22,54 Minuten die bisherige Weltjahresbestleistung um knapp 18 Sekunden.

Sprinterin Thompson-Herah weiter in Topform

Über 100 m zeigte sich die Jamaikanerin Elaine Thompson-Herah erneut in Topform. Die Doppelolympiasiegerin von 2016 kam in 10,87 Sekunden bis auf zwei Hundertstel an ihre eigene Weltjahresbestleistung heran.

DLV-Asse um Mihambo nicht am Start

Im Weitsprung siegte die Ukrainerin Maria Bech-Romanschuk mit 6,91 m, gefährdete damit aber nicht die Weltjahresbestleistung von Malaika Mihambo (7,03 m). Die Weltmeisterin war wie die übrigen deutschen Top-Athleten in Doha nicht am Start.

dpa/sid | Stand: 25.09.2020, 20:15

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