Kanu-WM - Guter Tag für Brendel, Gold für Liebscher

Sebastian Brendel aus Deutschland in Aktion.

WM in Ungarn

Kanu-WM - Guter Tag für Brendel, Gold für Liebscher

Der dreimalige Olympiasieger Sebastian Brendel hat bei der Kanu-WM in Szeged am Freitag (22.08.2019) den ersten Schritt zu nächsten Titeln gemacht.

Der Potsdamer gewann seinen Vorlauf über 1.000 m im Canadier-Einer und qualifizierte sich damit für das Halbfinale. Dort kämpft der 31-Jährige über seine Paradestrecke am Samstag um den Einzug ins Finale, um am Sonntag zum fünften Mal in Folge Weltmeister zu werden. Fünf Titel in Serie gelangen bislang nur Ivans Klementjevs, der von 1989 bis 1994 für die Sowjetunion, Lettland und Polen paddelte.

Für Brendel, der in den Weltcups der bisherigen Saison geschwächelt hatte, geht es dazu um den Quotenplatz für Olympia 2020. Um diesen zu ergattern, muss er mindestens Fünfter werden. Über die nichtolympischen 500 m schaffte Brendel kurz darauf den Sprung ins Finale.

Gold für Liebscher, Duo im Finale

Die Canadier-Spezialisten Yul Oeltze und Peter Kretschmer stehen vor ihrem Gold-Hattrick. Die Titelverteidiger im Canadier-Zweier über 1000 Meter gewannen auch ihren Halbfinallauf souverän. Das Duo aus Magdeburg und Leipzig kämpft am Samstag in Ungarn um den dritten Titel in Serie.

Erfolgreicher Tag für Deutsche bei Kanu-WM

Sportschau 23.08.2019 00:43 Min. Verfügbar bis 23.08.2020 ARD Von ARD-Reporter Guido Ringel

Das erste Gold im deutschen Team holte der Dresdner Tom Liebscher über die nicht-olympische 500-Meter Distanz im Kajak-Einer. Nach einem Schlussspurt verwies der Rio-Olympiasieger den Weißrussen Mikita Borikau mit 0,14 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

Der Kajak-Vierer über 1000 Meter - 2016 in Rio de Janeiro noch olympisch - holte mit Tobias-Pascal Schultz (Essen), Lukas Reuschenbach (Oberhausen), Jakob Thordsen (Hannover) und Felix Frank (Potsdam) den WM-Titel vor Russland und der Slowakei. Silber hinter Ungarn gewannen Sarah Brüßler und Tabea Medert über die nicht-olympische Distanz im Kajak-Zweier über 1000 Meter.

sid/red | Stand: 23.08.2019, 17:50

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