Handball-Frauen bei EM gegen Norwegen, Polen und Rumänien

Henk Groener, Bundestrainer der deutschen Frauen-Handball-Nationalmannschaft.

Turnier in in Dänemark und Norwegen

Handball-Frauen bei EM gegen Norwegen, Polen und Rumänien

Die deutschen Handballerinnen treffen in der Vorrunde der Europameisterschaft 2020 in Dänemark und Norwegen (3. bis 20. Dezember) auf Co-Gastgeber Norwegen, Polen und Rumänien. Das ergab die Auslosung am Donnerstag (18.06.2020) in Wien.

Das Team von Bundestrainer Henk Groener spielt in der Gruppe D in Trondheim. Die jeweils ersten drei Mannschaften der vier Gruppen ziehen in die Hauptrunde ein. "Bei einer EM gibt es keine einfache Gruppe, und so ist das auch mit unserer Vorrundengruppe", sagte Groener: "Norwegen ist eine absolute Spitzenmannschaft, die Rumäninnen haben auch eine hohe Qualität. Polen ist schwer einzuschätzen, aber auch nicht zu unterschätzen. Unser Ziel ist die Qualifikation für die Hauptrunde."

Für Kapitänin Kim Naidzinaviciusist es "ein absolutes Highlight, in Norwegen gegen Norwegen zu spielen, da haben wir nicht viel zu verlieren und können uns drauf freuen. Wir haben Chancen, gegen alle drei Mannschaften zu gewinnen, wenn wir uns gut vorbereiten."

EHF-Präsident glaubt an Spiele mit Zuschauern

Ob die EM vor Zuschauern stattfinden wird steht noch nicht fest. "Für die EHF und für den Frauen-Handball sind große Events von zentraler Bedeutung. Wir sind im Rahmen des Möglichen zuversichtlich, dass die EM vor Zuschauern stattfinden kann. Eine Absage ist zurzeit keine Option", sagte der Präsident der europäischen Handballföderation (EHF), Michael Wiederer.

In Dänemark sind zurzeit öffentliche Events mit einer Teilnehmerzahl bis zu 500 Zuschauern erlaubt, in Norwegen sind es bis zu 200. "Wir sind positiv gestimmt, dass die Anzahl der erlaubten Teilnehmer sukzessive im Herbst ansteigen wird", sagte Morten Stig Christensen, Generalsekretär der dänischen Verbandes.

Stand: 18.06.2020, 12:08

Darstellung: