Handball - Kiel feiert Kantersieg gegen Minden

Hendrik Pekeler vom THW Kiel

Handball-Bundesliga

Handball - Kiel feiert Kantersieg gegen Minden

Der THW Kiel hat im Titelrennen in der Handball Bundesliga den Druck auf die SG Flensburg-Handewitt erhöht.

Der Tabellenzweite siegte am Sonntag (26.05.2019) am 32. Spieltag gegen GWD Minden mit 39:19 (19:9) und hat somit weiterhin zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt, der unter der Woche vorgelegt hatte.

In Sachen Torverhältnis, das bei Punktgleichheit entscheiden würde, hat der THW dank des deutlichen Erfolges nun mit +200 deutlich die Nase gegenüber der SG vorn, die bei +179 liegt. Bester Kieler Werfer war Lukas Nilsson mit neun Treffern, zudem überragte Nationaltorhüter Andreas Wolff mit 17 Paraden. Für den THW war es der elfte Ligasieg in Serie.

"Wir wollen natürlich Meister werden", bekräftigte Wolff. "Wir hoffen, dass sie noch ein Spiel verlieren." Trainer Alfred Gislason mahnte jedoch: "Wir dürfen nicht auf Flensburg schauen, sondern müssen unsere Spiele gewinnen."

Eulen mit Aufholjagd

Am Tabellenende vertagten die Eulen Ludwigshafen den drohenden Abstieg. Trotz des 23:22 (9:14)-Sieges gegen den Bergischen HC sind die Chancen des Tabellenletzten auf die Rettung bei drei Zählern Rückstand auf die punktgleichen Rivalen SG BBM Bietigheim und VfL Gummersbach weiter gering.

Füchse machen es spannend

Stefan Fäth (Rhein-Neckar-Löwen) im Duell mit den Berlinern Drux, Gojun und Marsenic

Stefan Fäth (Rhein-Neckar-Löwen) im Duell mit den Berlinern Drux, Gojun und Marsenic

Die Füchse Berlin gewannen mit 34:33 (20:14) gegen die Rhein-Neckar Löwen und verbesserten sich zwei Spiele vor Saisonende mit 38:26 Punkten auf Rang fünf. Die Mannheimer fielen mit 50:14 Zählern hinter den punktgleichen SC Magdeburg auf Platz vier zurück.

Beim Sieger, der 18 Minuten vor dem Ende beim 27:19 noch mit acht Toren führte, überragten Nationaltorwart Silvio Heinevetter mit zwölf Paraden und Paul Drux mit acht Toren. Für die Gäste traf Andy Schmid ebenfalls acht Mal.

Handball - Füchse schlagen Rhein-Neckar Löwen

Sportschau 26.05.2019 00:55 Min. Verfügbar bis 26.05.2020 ARD Von Nikolaus Hillman (RBB)

Bietigheim setzt Gummersbach unter Druck

Domenico Ebner jubelt

Domenico Ebner jubelt

Am Tag zuvor hatte der Tabellenvorletzte SG BBM Bietigheim daheim gegen den TBV Lemgo mit 25:23 (13:10) gewonnen und nach Punkten zum VfL Gummersbach aufgeschlossen, der auf dem 16. Platz und damit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz liegt.

Vor 2.400 Zuschauern konnte auch ein starker Patrick Zieker, der zehn Tore beisteuerte, die Niederlage für Lemgo nicht verhindern. Der zweimalige deutsche Meister bleibt auf dem zehnten Tabellenplatz. Bietigheim muss in der kommenden Woche beim SC Magdeburg antreten, am letzten Spieltag kommt es zum möglicherweise entscheidenden Duell gegen Gummersbach.

Balingen und Nordhorn steigen auf

In der 2. Liga sicherten sich der HBW Balingen-Weilstetten und die HSG Nordhorn-Lingen vorzeitig den Aufstieg. Die beiden Erstplatzierten haben zwei Spieltage vor Saisonschluss sechs beziehungsweise fünf Punkte Vorsprung vor dem Tabellendritten HSC 2000 Coburg, der durch eine 23:32-Heimniederlage gegen den ASV Hamm-Westfalen seine letzte Aufstiegschance verspielte.

Balingen-Weilstetten kehrt zwei Jahre nach dem Abstieg ins Oberhaus zurück. Nordhorn ist in der kommenden Saison erstmals seit der Spielzeit 2008/09, als der Verein Insolvenz anmelden musste, wieder in der Bundesliga dabei.

Statistik

Handball · 1. Bundesliga · 32. Spieltag 2018/2019

Samstag, 25.05.2019 | 20.30 Uhr

Wappen SG BBM Bietigheim

SG BBM Bietigheim

Ebner, Jür. Müller – Claus (5), Emanuel (1), Kraus (5), J. Link (3), Haller (1), Rönningen, Trost – Döll, Schäfer (6/5), Asmuth (1), Marcec – Fischer, Oehler, Rentschler (3)

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Wappen TBV Lemgo

TBV Lemgo

Johannesson, Wyszomirski – Guardiola Villaplana, Baijens (1), Hangstein, Rose, van Olphen – Ebner (2), Hornke (2/1), Schalles, Hübscher (4), Zieker (10/4) – Klimek, Theuerkauf (4/1)

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Fakten und Zahlen zum Spiel

SG BBM Bietigheim TBV Lemgo
Siebenmeter 5 Würfe, 5 Treffer 9 Würfe, 6 Treffer
Strafminuten 10 Min. 6 Min.

Zuschauer:

  • 2.400

Schiedsrichter:

  • Zupanovic (Berlin), Thöne (Berlin)

Stand der Statistik: Samstag, 25.05.2019, 22:17 Uhr

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, 25.05., ab 22.50 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 26.05.2019, 17:38

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