Kiel lässt Gummersbach keine Chance

Marvin Sommer (r.) wirft auf das Tor von Andreas Wolff (l.)

Handball-Bundesliga, 22. Spieltag

Kiel lässt Gummersbach keine Chance

Die Bundesliga-Handballer des THW Kiel haben die Heimniederlage gegen den SC Magdeburg am vergangenen Wochenende gut verarbeitet.

Bei Altmeister VfL Gummersbach siegten die Nordlichter am Donnerstag (21.02.2019) deutlich mit 35:22 (20:8). Mit dem Sieg bewahrte sich der erste Verfolger des ungeschlagenen Tabellenführers SG Flensburg-Handewitt seine Restchance auf den Titel und sammelte wichtige Zähler im Kampf um einen Startplatz in der Champions League.

Nach der 1:0-Führung der Oberbergischen erzielten die "Zebras" acht Tore in Serie. Spätestens als THW-Spielmacher Domagoj Duvnjak in der 18. Minute beim 14:4 für die erste Zehn-Tore-Führung sorgte, war die Partie so gut wie entschieden.

Füchse verspielen Sechs-Tore-Führung

Die Füchse Berlin haben derweil auch ihr zweites Auswärtsspiel des Jahres verloren. Das Team von Trainer Velimir Petkovic unterlag trotz zeitweiliger Sechs-Tore-Führung bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 25:26 (15:10). Trotzdem bleiben die Berliner Tabellenfünfter. Bester Füchse-Werfer war Jacob Holm mit sechs Toren.

Hannover siegt knapp gegen Füchse Berlin Sportschau 21.02.2019 01:59 Min. Verfügbar bis 21.02.2020 Das Erste

Einen ersten Schock mussten die Füchse schon nach 29 Sekunden verkraften. Im Angriff rutschte Paul Drux unglücklich weg und hielt sich danach lange schmerzverzerrt das linke Knie. Er musste zunächst raus. Drux kam zwar später kurz zurück, wirkte aber gehemmt. Aber auch ohne den Nationalspieler fanden die Berliner gut ins Spiel.

Schlendrian nach der Pause

Dank einer guten Deckung und zahlreicher Paraden des starken Torwarts Silvio Heinevetter führten die Gäste nach elf Minuten 7:3. Hannover agierte mit einer sehr offensiven Deckung, doch durch ihre individuelle Klasse fanden die Füchse-Spieler immer wieder Lücken. Bis auf eine kleine Schwächephase, in der die Gastgeber bis auf zwei Treffer herankamen (8:10), beherrschten die Berliner die erste Hälfte. Nach dem Seitenwechsel zog bei den Füchsen aber wieder der Schlendrian ein.

Zahlreiche offene Würfe wurden vergeben. In sieben Minuten gelang nur ein Tor. In der 39. Minute konnte Hannover so zum 17:17 ausgleichen. Nun war es wieder eine offene Partie, in der die Entscheidung erst in der hitzigen Schlussphase fiel. Knapp zwei Minuten vor Ende ging Hannover wieder 26:25 in Führung. Sekunden vor Ende landete der Wurf von Fabian Wiede zum Ausgleich nur am Pfosten.

Klarer Sieg für Erlangen

Einen überraschend klaren Sieg feierte der HC Erlangen beim 26:18 (12:9) gegen den Bergischen HC. Bester Schütze beim Siegerteam war Christoph Steinert mit sieben Treffern. Eine sehr torreiche Begegnung gab es in Wetzlar. Am Ende des offenen Schlagabtausch siegte die HSG auch dank der neun Tore von Maximilian Holst gegen GWD Minden mit 31:27 (18:12).

Statistik

Handball · 1. Bundesliga · 22. Spieltag 2018/2019

Donnerstag, 21.02.2019 | 19.00 Uhr

Wappen VfL Gummersbach

VfL Gummersbach

Lichtlein, Puhle – Baumgärtner, Martinovic (5/1), Dayan (1), Köpp (2/1), Norouzi Nezhad (1), Zhukov (1) – Busch, Schröter (2), Sommer (5/1) – A. Becker (2), Preuss (3), Stüber

22
Wappen THW Kiel

THW Kiel

N. Landin, Wolff – Reinkind, Vujin (4), Weinhold (3), Duvnjak (3), Zarabec, Bilyk (6), S. Firnhaber (2) – Ekberg (9/5), Rahmel (1), Dahmke (2), M. Landin (2), L. Nilsson – Pekeler (1), Wiencek (2)

35

Fakten und Zahlen zum Spiel

VfL Gummersbach THW Kiel
Siebenmeter 5 Würfe, 3 Treffer 6 Würfe, 5 Treffer
Strafminuten 6 Min. 4 Min.

Zuschauer:

  • 4.022

Schiedsrichter:

  • Regner (Magdeburg), Köppl (Magdeburg)

Stand der Statistik: Donnerstag, 21.02.2019, 20:50 Uhr

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, 21.02.19, 22.50 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 21.02.2019, 21:54

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