HBL - Unentschieden in Melsungen: Minden holt ersten Punkt

GWD-Trainer Frank Carstens

Handball-Bundesliga, 4. Spieltag

HBL - Unentschieden in Melsungen: Minden holt ersten Punkt

Erster Punktgewinn für GWD Minden am vierten Spieltag der Handball-Bundesliga. Die Handballer des SC DHfK Leipzig hatten zuvor Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen gestürzt.

Die Mindener von Trainer Frank Carstens kamen am Samstag (17.10.2020) bei der MT Melsungen zu einem 24:24 (14:14) und waren dabei einem Sieg deutlich näher als die Gastgeber. Rückraumspieler Doruk Pehlivan brachte Minden in der 59. Minute mit 24:23 in Führung. 16 Sekunden vor dem Ende verhinderte Melsungens Nationaltorhüter Silvio Heinevetter mit einer Parade gegen Juri Knorr die Zwei-Tore-Führung der Gäste.

Den Punkt für die Gastgeber rettete Nationalspieler Timo Kastening. Der Rechtsaußen verwandelte sieben Sekunden vor der Schlusssirene einen Siebenmeter zum Endstand. In der Tabelle machte Minden auf Platz 15 zwei Positionen gut, Melsungen ist Achter.

Leipzig an der Tabellenspitze

Der SC DHfK Leipzig hatte am Donnerstag (16.10.2020) beim 28:23 (16:12) zum ersten Mal überhaupt bei den Löwen gewonnen und steht mit 7:1 Punkten in der Tabelle ganz oben. Lukas Binder traf sechsmal für Leipzig, Uwe Gensheimer siebenmal für die Löwen.

Marko Mamic (M.) vom SC DHfk Leipzig führt einen Sprungwurf aus

Schon in der zwölften Minute gab es eine vorentscheidende Szene, als der Leipziger Keeper Joel Birlehm einen Wurf von Albin Lagergren entschärfte und im Gegenzug Martin Larsen zum 6:3 für die Gäste traf. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel keimte bei den Gastgebern noch einmal Hoffnung auf, als Romain Lagarde in weniger als zwei Minuten mit zwei Treffern auf 14:16 verkürzte. Der SC DHfK ließ sich aber nicht nervös machen und hatte beim 26:17 (43. Mnute) schon für die Vorentscheidung gesorgt.

Statistik

Handball · 1. Bundesliga · 4. Spieltag 2020/2021

Donnerstag, 15.10.2020 | 19.00 Uhr

Wappen Rhein-Neckar Löwen

Rhein-Neckar Löwen

Katsigiannis, Palicka – Kirkelökke, Lagergren (2), Petersson, Lagarde (3), Schmid, Abutovic, Ahouansou, L. Nilsson, Patrail (2) – Groetzki (5), Gensheimer (7/3), Tollbring (3) – Baena Gonzalez, Gislason (1)

23
Wappen SC DHfK Leipzig

SC DHfK Leipzig

Birlehm, Säveras – Larsen (5), Remke, Pieczkowski, Mamic (4), Meyer-Siebert, Ph. Weber (3) – Krzikalla (4/4), Wiesmach (5), Binder (6), Esche – M. Gebala, Milosevic (1), Roscheck

28

Fakten und Zahlen zum Spiel

Rhein-Neckar Löwen SC DHfK Leipzig
Siebenmeter 3 Würfe, 3 Treffer 4 Würfe, 4 Treffer
Strafminuten 6 Min. 6 Min.

Schiedsrichter:

  • Schneider (Barleben), Hartmann (Magdeburg)

Stand der Statistik: Donnerstag, 15.10.2020, 20:53 Uhr

Wetzlar setzt Lauf fort, Magdeburg jetzt Dritter

Fünf Tage nach dem Coup über den THW Kiel setzte die HSG Wetzlar ihren Lauf fort. Beim bislang verlustpunktfreien Bergischen HC gewannen die Mittelhessen 22:20 (13:13). Kurz vor Schluss hielt HSG-Torwart Tibor Ivanisevic einen Siebenmeter.

Handball: HSG Wetzlar gewinnt beim Bergischen HC Sportschau 15.10.2020 02:24 Min. Verfügbar bis 15.10.2021 Das Erste

Keine Probleme hatte der SC Magdeburg bei seinem 28:22 (13:11)-Auswärtserfolg bei den Eulen Ludwigshafen, zu dem Michael Damgaard neun Treffer beisteuerte. Damit schob sich Magdeburg auf den dritten Tabellenplatz vor.

Füchse Berlin holen ersten Heimsieg gegen Hannover-Burgdorf

Die Füchse Berlin feierten unterdessen ihren ersten Heimspielsieg der Saison. Am Donnerstagabend siegten die Berliner in der Max-Schmeling-Halle gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 31:27 (12:11). Für die Füchse war es der zweite Erfolg im vierten Spiel. Bester Berliner Werfer war Marian Michalczik mit sechs Treffern.

Nach einem ausgeglichenen Start häuften sich auf beiden Seiten die technischen Fehler. Aber Mitte der ersten Hälfte fanden die Füchse dann etwas besser ihren Rhythmus. Vor allem die Deckung arbeitete nun intensiver und Keeper Dejan Milosavljev konnte einige Paraden zeigen.

Einen Schreckmoment gab es für die Füchse in der 34. Minute als der gerade erst nach langer Verletzungspause zurückgekommene Fabian Wiede nach einem Foul vom Feld humpelte. Doch der Nationalspieler kehrte später zurück. Die Berliner fanden nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel, kamen auch mehr ins Tempospiel nach Ballgewinnen. Fünf Minuten vor dem Ende zogen die Füchse auf 28:24 davon. Danach brachten sie den Vorsprung ins Ziel.

dpa/sid/red | Stand: 17.10.2020, 22:34

Darstellung: