Füchse Berlin erreichen Final Four im EHF-Pokal

Berlins Paul Drux (M) in Aktion gegen Hannovers Evgeni Pevnov (l) und Torge Johannsen (r)

Nach deutlichem Hinspielsieg

Füchse Berlin erreichen Final Four im EHF-Pokal

Die Handballer der Füchse Berlin haben auch das Rückspiel im EHF-Pokal gegen Ligakonkurrent TSV Hannover-Burgdorf gewonnen und stehen im Final Four.

Am Sonntag (28.04.2019) gewannen die Berliner vor 7.165 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle auch das Viertelfinal-Rückspiel gegen Hannover-Burgdorf mit 30:28 (18:11). Bereits das Hinspiel hatten die Füchse mit 34:26 für sich entschieden. Bester Berliner Werfer war Hans Lindberg mit acht Treffern. Bei Hannover war Timo Kastenig mit neun Toren am erfolgreichsten.

Blitzstart der Berliner

Die Gastgeber starteten furios und überrannten die Gäste in den ersten Minuten förmlich. Nach gut zehn Minuten lag Berlin bereits 9:2 vorn. Die Gäste taten sich besonders im Angriff sehr schwer und scheiterten oft an Nationalkeeper Silvio Heinevetter. Die Füchse hingegen agierten sehr variabel und stellten die Deckung der Gäste immer wieder vor Probleme. Auch einige Zeitstrafen steckten die Berliner weg, ohne an Souveränität zu verlieren. Schon zur Pause war die Partie mit dem 18:11 praktisch entschieden.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Füchse dann deutlich Tempo heraus und wechselten viel durch. So durfte der ehemalige TSV-Spieler Malte Semisch das Berliner Tor hüten. Die Partie war nun etwas ausgeglichener. Hannover agierte mit einer offensiveren Deckung und kam auf 18:23 heran. Die Füchse agierten ab Mitte der zweiten Hälfte fast nur noch mit der zweiten Garde. Der Spielfluss ging so verloren, die Füchse brachten den Heimsieg über die Zeit.

dpa/red | Stand: 28.04.2019, 16:53

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