EHF Cup - Kiel siegt im deutschen Finale gegen Berlin

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Finale im EHF-Pokal

EHF Cup - Kiel siegt im deutschen Finale gegen Berlin

Die Handballer des THW Kiel haben den EHF-Pokal gewonnen. In einem rein deutschen Finale besiegten sie die Füchse Berlin.

Die Mannschaft des scheidenden Trainers Alfred Gislason entthronte den Cup-Verteidiger aus Berlin durch ein 26:22 (16:10) und gewann beim Final Four vor heimischem Publikum ihren zweiten Titel der Saison.

Bester Torschütze der Kieler, die im April bereits den DHB-Pokal gewonnen hatten, war Rechtsaußen Niclas Ekberg mit sieben Treffern. Zudem trugen die beiden Torhüter Niklas Landin und Andreas Wolff mit starken Paraden zum vierten Erfolg des THW im EHF-Cup nach 1998, 2002 und 2004 bei. Für die Füchse, die ihren dritten Europacup-Titel nach 2015 und 2018 verpassten, traf Bjarki Elisson am häufigsten (sechs Tore).

Platz drei an Porto

Der dritte Platz beim Finalturnier ging an den FC Porto, der im kleinen Finale den dänischen Klub TTH Holstebro mit 28:26 (14:16) besiegte. Holstebro hatte im Halbfinale am Freitag gegen Gastgeber Kiel 26:32 verloren, Porto war Berlin mit 20:24 unterlegen.

Kiel will das Triple zum Gislason-Abschied

Sportschau 19.05.2019 02:09 Min. ARD

Fest in deutscher Hand

Der hinter der Königsklasse zweitwichtigste Europacup-Wettbewerb im Handball ist seit jeher fest in deutscher Hand: Durch den Kieler Titelgewinn schraubte die Bundesliga ihre Erfolgsbilanz auf 15 Siege in den vergangenen 16 Auflagen. Rekordsieger sind neben Frisch Auf Göppingen und dem SC Magdeburg nun auch die "Zebras" mit vier Titeln.

dpa/sid/red | Stand: 18.05.2019, 22:25

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