DHB-Pokal - SC Magdeburg ballert sich ins Final Four

DHB-Pokal - SCM nach starkem Auftritt gegen Göppingen im Final Four Tagesschau 20.12.2018 01:20 Min. Verfügbar bis 20.12.2019 Tagesschau24

Viertelfinale

DHB-Pokal - SC Magdeburg ballert sich ins Final Four

Der SC Magdeburg hat als letztes Team das Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal erreicht.

Die Magdeburger Handballer siegten am Mittwochabend (19.12.2018) überraschend deutlich mit 40:27 (21:12) gegen Frisch Auf Göppingen.

Magdeburg wollte Revanche nehmen für die Heimniederlage Ende November und setzte sich schon zu Beginn auf 5:2 ab. Göppingens Trainer Hartmut Mayerhoffer nahm früh seine Auszeiten, aber der SCM blieb am Drücker. Drei SCM-Tore innerhalb von 70 Sekunden bedeuteten neun Tore Vorsprung zur Halbzeit. Auch im zweiten Abschnitt fiel den Schwaben nichts ein.

Beste Schützen waren der Magdeburger Matthias Musche mit zehn Toren und Marco Rentschler mit sechs Treffern für Göppingen.

Füchse Berlin siegen nach Krimi gegen Rhein-Neckar Löwen

Berlins Fabian Wiede (mi.) setzt zum Wurf an

Berlins Fabian Wiede (mi.) setzt zum Wurf an

Bereits am Dienstag (18.12.2018) hatten die Rhein-Neckar Löwen gegen die Füchse Berlin wie die Sieger ausgesehen, doch nach der Verlängerung jubelte der Hauptstadtklub. Die Berliner siegten im "Fuchsbau" mit 37:35, nach der regulären Spielzeit hatte es 30:30 (14:17) gestanden.

Lindberg und Heinevetter sind die Helden

Zum Held wurde zunächst Berlins Rechtsaußen Hans Lindberg, der bei abgelaufener Spielzeit und 29:30 aus Sicht der Füchse den letzten Siebenmeter per Heber im Löwen-Tor unterbrachte.

DHB-Pokal - Füchse Berlin besiegen die Löwen in der Verlängerung

Sportschau 18.12.2018 01:06 Min. Verfügbar bis 18.12.2019 ARD

In den anschließenden 2x5-Minuten Verlängerung hatte Berlin dann gegen den Titelverteidiger mehr Körner, fanatische Fans und in Nationaltorwart Silvio Heinevetter auch einen Mann zwischen den Pfosten, der die wichtigen Bälle parieren konnte.

Jacobsen lobt Heinevetter, Wiede mit zehn Assists

"Wir sind sehr enttäuscht, dass wir raus sind. Wir waren meiner Meinung nach die bessere Mannschaft über weite Strecken. Leider hat Heinevetter am Ende ein paar Bälle gehalten, die am Ende den Unterschied heute ausgemacht haben", meinte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen im Anschluss bei "Sky".

Beste Akteure auf dem Feld waren bei den Löwen Mads Mensah mit zehn Treffern und bei den Berlinern vor allem Nationalspieler Fabian Wiede, der in den entscheidenden Phasen klug Regie führte. Lindberg gelangen zudem sieben Tore.

Hannover-Trio sorgt für 20 Tore

Ebenfalls am Dienstag setzte sich die TSV-Hannover-Burgdorf im Bundesligaduell mit dem HC Erlangen am Ende mit 33:29 (16:14) durch. Erlangen blieb eigentlich die gesamte Partie über in Schlagdistanz, lief aber bis auf wenige Momente stets einem Rückstand hinterher und musste sich am Ende geschlagen geben.

Hannovers Linksaußen Cristian Ugalde und Kreisläufer Ilija Brozovic gelangen jeweils sieben Tore, Kai Häfner steuerte sechs weitere Treffer für die Niedersachsen bei. Bei Erlangen waren Christoph Steinert, der sich aber auch einige Fehlwürfe leistete, mit acht, beziehungsweise Andreas Schröder mit sechs Toren die erfolgreichsten Werfer.

Final-Four-Turnier im April

Die Halbfinal-Begegnungen werden am 8. Januar 2019 in Hamburg ausgelost. Ausgetragen wird das Final Four am 6. und 7. April 2019. Der THW Kiel hatte sich schon Ende November qualifiziert.

red | Stand: 19.12.2018, 21:05

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