Handball - Löwen drehen enges Spiel in Leipzig noch

Maciej Gebala (Leipzig) beim Wurf

Handball-Bundesliga, 13. Spieltag

Handball - Löwen drehen enges Spiel in Leipzig noch

Die Rhein-Neckar Löwen haben ein enges Spiel in Leipzig doch noch für sich entschieden und halten damit den Anschluss an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Flensburg siegte am 13. Spieltag in Lemgo, auch die MT Melsungen feierte einen Erfolg.

Ein Auf und Ab erlebten die Rhein-Neckar Löwen beim dramatischen 29:28 (15:16)-Erfolg beim SC DHfK Leipzig. In der ersten Halbzeit lagen die Mannheimer am Donnerstagabend (14.11.2019) bereits mit vier Toren zurück, elf Minuten vor Schluss dann mit fünf Toren vorn. Leipzig kämpfte sich noch einmal auf 28:28 heran, ehe Alexander Petersson in der Schlussminute den Gäste-Sieg perfekt machte. Bester Schütze bei den Löwen, die mit 18:8 Punkten nun Vierter sind, war Jannik Kohlbacher mit sechs Toren.

Flensburg bleibt an Hannover dran

Der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt hat mit einem Pflichtsieg hingegen den Druck auf Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf erhöht. Flensburg gewann beim abstiegsbedrohten TBV Lemgo mit 27:18 (13:9) und rückte mit nun 20:6 Punkten an Hannover heran. Die Niedersachsen (20:4) haben ein Spiel weniger absolviert. Im Falle einer TSV-Niederlage am Sonntag im Topspiel beim THW Kiel würde Flensburg aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenführung übernehmen.

Röd ragt mit neun Toren heraus

"Schön, dass wir mal entspannt gewinnen und nicht bis zuletzt Herzrasen haben müssen", sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla bei Sky: "Wir haben viele kleine Baustellen, aber wenn die einzelnen Spieler so viel Verantwortung übernehmen, dann macht mich das stolz." Beim Sieg in Lemgo ragte für Flensburg Rückraumspieler Magnus Röd heraus, der Norweger erzielte neun Tore.

Flensburg schlägt Lemgo überdeutlich Sportschau 14.11.2019 01:37 Min. Verfügbar bis 14.11.2020 Das Erste

Häfner führt Melsungen zum Sieg

Die MT Melsungen zitterte sich bei GWD Minden zu einem äußerst mühevollen 29:27 (15:13)-Sieg und schob sich mit 17:9 Zählern vorerst auf Rang fünf. Nationalspieler Kai Häfner war mit neun Treffern bester Werfer bei den Nordhessen.

sid/dpa | Stand: 14.11.2019, 22:50

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