Fecht-WM - Degenfechter scheitern früh

Fechten - Weltmeisterschaft in Wuxi/China

Fecht-WM - Degenfechter scheitern früh

Auch am zweiten Finaltag der Fecht-Weltmeisterschaften im chinesischen Wuxi sind die deutschen Medaillenhoffnungen in den Einzelkonkurrenzen geplatzt.

Sowohl die Degenfechter als auch die Florettdamen scheiterten am Montag (23.07.2018) frühzeitig. Der Weltranglistenneunte Richard Schmidt (Offenbach), im vergangenen Jahr bei der Heim-WM in Leipzig noch Dritter und damit einziger deutscher Medaillengewinner, scheiterte überraschend bereits in der ersten Runde mit 8:15 am US-Amerikaner Curtis McDowald. Den Titel sicherte sich Team-Olympiasieger Yannick Borel aus Frankreich.

"Sehr unzufrieden"

"Ich bin mit dem Ergebnis und meinem Fechten sehr unzufrieden. Jetzt heißt es Mund abwischen. Ab morgen muss ich wieder nach vorne schauen. Momentan fällt mir das nicht so leicht. Ich hatte mir viel vorgenommen und habe mich gut in Form gefühlt", sagte Schmidt.

Im Damenflorett schafften es die erst 19 Jahre alte Leonie Ebert und Eva Hampel (beide Tauberbischofsheim) zumindest ins Achtelfinale. Ebert war bei der 5:15-Niederlage gegen die elf Jahre ältere Italienerin Arianna Errigo, Einzel-Weltmeisterin von 2013 und 2014, chancenlos. Hampel scheiterte mit 7:15 an der US-Amerikanerin Nzingha Prescod.

Zuvor war bereits die Weltranglistensechste Anne Sauer (Tauberbischofsheim) mit 8:15 in der ersten Runde an Prescod gescheitert. Ihre Vereinskollegin Leandra Behr hatte sich nicht für das Hauptfeld qualifiziert. Weltmeisterin wurde die Italienerin Alice Volpi.

Degenfechter Lukas Bellmann (Leverkusen) verlor zum Auftakt 12:15 gegen den südkoreanischen Olympiasieger Park Sang-Young. Sein Vereinskollege Marco Brinkmann unterlag in der Runde der letzten 32 ebenfalls McDowald mit 6:15. Stephan Rein (Heidenheim) war als vierter deutscher WM-Starter im Herrendegen bereits in der Qualifikation am Freitag gescheitert.

sid/dpa | Stand: 23.07.2018, 11:37

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