WM - Degenfechterin Ndolo früh ausgeschieden

Die Degenfechterin Alexandra Ndolo aus Deutschland

Fecht-WM in China

WM - Degenfechterin Ndolo früh ausgeschieden

Alexandra Ndolo ist bei der Fecht-WM in China schon in der Qualifikationsrunde ausgeschieden. Für die anderen Degenfechterinnen lief es besser. Auch die Säbelfechter dürfen zufrieden sein.

Die WM-Achte und EM-Zweite von 2017 schied am Donnerstag (19.07.2018) als einzige der vier deutschen Degenfechterinnen bereits in der Qualifikation aus. Ndolo unterlag im entscheidenden deutschen Duell der Tauberbischofsheimerin Beate Christmann mit 9:10.

"Sieben von acht haben das Feld der besten 64 erreicht. Das ist sehr gut", sagte Sportdirektor Sven Ressel nach dem WM-Auftakt. Das frühe Ausscheiden von Ndolo habe man natürlich mit einem "weinenden Auge" aufgenommen. "Sie fand überhaupt nicht in den Wettkampf", sagte Ressel. Die deutsche Meisterin Christmann, Monika Sozanska aus Offenbach und die Leverkusenerin Alexandra Ehler starteten besser ins Turnier und stehen im Gegensatz zu Ndolo im Hauptfeld.

Guter Start für die Säbelfechter

Mit überzeugenden Leistungen starteten die deutschen Säbelfechter in die WM. Europameister Max Hartung war als Nummer elf der Weltrangliste von der Qualifikation befreit. Seine Dormagener Mitstreiter Matyas Szabo, Richard Hübers und Benedikt Wagner hatten keine Probleme. Der ehemalige Europameister Wagner und Hübers erreichten mit jeweils 6:0-Siegen in den Poolwettkämpfen direkt das Hauptfeld der Top 64. Der Olympia-Achte Szabo, der in den Pools auf 4:2 Siege kam, setzte sich im entscheidenden Gefecht gegen den Kanadier Marc Gelinas mit 15:1 souverän durch.

Die ersten Einzelmedaillen in Wuxi werden am Sonntag (22.07.2018) im Herrensäbel und im Damendegen vergeben. Bei der WM 2017 in Leipzig gab es durch Richard Schmidt aus Offenbach mit Degen-Bronze nur eine einzige deutsche Medaille.

red/sid/dpa | Stand: 18.07.2018, 09:35

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