EHC München feiert trotz Pleite die Champions-League-Teilnahme

Münchens Spieler jubeln über einen Treffer gegen die DEG

DEL, 48. Spieltag

EHC München feiert trotz Pleite die Champions-League-Teilnahme

Der deutsche Eishockey-Vizemeister EHC München hat vorzeitig die Qualifikation für die Champions Hockey League sicher.

Weil die viertplatzierten Eisbären Berlin am Sonntag (23.02.2020) mit 3:5 gegen die Nürnberg Ice Tigers verloren, kann Tabellenführer München trotz einer Niederlage gegen die Düsseldorger EG nicht mehr von einem der ersten drei Plätze der Deutschen Eishockey Liga verdrängt werden. Aus der DEL dürfen künftig vier Mannschaften in der Champions Hockey League starten und damit eine mehr als bisher.

Nürnberg sicher in der ersten Playoff-Runde

Neben den drei besten Teams der Hauptrunde qualifiziert sich der Meister für den internationalen Wettbewerb. Für München ist es die sechste Teilnahme in Serie, 2019 hatte das Team das Endspiel erreicht. Die Nürnberg Ice Tigers haben mit dem Sieg gegen Berlin zumindest die Teilnahme an der ersten Playoff-Runde sicher.

Das Spiel in München drehte Düsseldorf in der Olympia-Eishalle erst kurz vor Schluss durch Treffer von Luke Adam (56.) und Rihards Bukarts (59.) in einen 3:2-Erfolg. Zuvor hatten die Hausherren die frühe Gäste-Führung durch Niclas Lucenius (2.) durch Tore von Nationalspieler Yasin Ehliz (8.) und John Peterka (10.) in eine 2:1-Führung verwandelt.

Adler Mannheim weiter im Abwärtstrend

Zwei Treffer von Nationalstürmer David Wolf haben Meister Adler Mannheim nicht gereicht, um den Negativtrend zu beenden. Das 2:4 (1:1, 1:3, 0:0) bei den Augsburger Panthern war für die Mannschaft von Trainer Pavel Gross die vierte Niederlage in Serie. Daniel Schmölz, Andrew Leblanc, Matthew Fraser und Patrick McNeill ließen die mehr als 6000 Zuschauer in Augsburg jubeln.

Auf das zweitplatzierte Überraschungsteam Straubing Tigers hat der Titel-Mitfavorit als Dritter damit vier Punkte Rückstand. Straubing setzte sich bei den Krefeld Pinguinen 4:3 (1:0, 1:1, 1:2) nach Verlängerung durch. Stefan Loibl erzielte den Treffer nach 1:15 Minuten der Overtime. Vier Spieltage stehen vor dem Ende der Hauptrunde noch an.

Statistik

Eishockey · DEL 48. Spieltag 2019/2020

Sonntag, 23.02.2020 | 17.00 Uhr

Wappen EHC Red Bull München

EHC Red Bull München

aus den Birken – Aulie, Boyle, Bodnarchuk, Parlett, Quaas, Y. Seidenberg – Bourque, Voakes, Parkes, Roy, Jaffray, Peterka, Ehliz, Hager, Gogulla, Daubner, Schütz, Kastner, Mauer

2
Wappen Düsseldorfer EG

Düsseldorfer EG

M. Niederberger, Hane – Zanetti, Johannesen, Urbom, Nowak, Geitner, Jensen, Huß – L. Adam, K. A. Olimb, Flaake, Kammerer, Barta, Gardiner, Jahnke, Lucenius, Ri. Bukarts, L. Niederberger, Buzas, Eder

3

Fakten und Zahlen zum Spiel

EHC Red Bull München Düsseldorfer EG
Überzahl 4 Überzahlsituationen, 0 Tore 2 Überzahlsituationen, 1 Tor
Strafminuten 4 Min. 10 Min.

Strafen:

  • Boyle - 2 Min. - Behinderung
  • Flaake - 2 Min. - Beinstellen
  • L. Adam - 2 Min. - Stockschlag
  • Huß - 2 Min. - Beinstellen
  • Eder - 2 Min. - Halten
  • Parkes - 2 Min. - Check mit dem Stock
  • Zanetti - 2 Min. - Check mit dem Stock

Tore:

  • 0:1 (1:40) Lucenius (Jensen, Jahnke)
  • 1:1 (7:56) Ehliz (Hager, Gogulla)
  • 2:1 (9:04) Peterka (Roy, Jaffray)
  • 2:2 (55:50) L. Adam (Jensen) PP1
  • 2:3 (58:04) Ri. Bukarts (Lucenius, Zanetti)

Zuschauer:

  • 4.670

Schiedsrichter:

  • Lukas Kohlmüller, Gordon Schukies,

Stand der Statistik: Sonntag, 23.02.2020, 19:10 Uhr

dpa/sid | Stand: 23.02.2020, 16:43

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