DEL - Pinguins Bremerhaven bleiben an der Spitze

Dominik Uher (l) bejubelt mit Niklas Andersen einen Treffer

Deutsche Eishockey Liga, 8. Spieltag

DEL - Pinguins Bremerhaven bleiben an der Spitze

Mit einem klaren Sieg gegen Lieblingsgegner Krefeld Pinguine haben die Fischtown Pinguins Bremerhaven ihre Erfolgsserie in der Deutschen Eishockey Liga fortgesetzt. Die Norddeutschen gewannen mit 6:2 (2:1, 3:0, 1:1) und feierten damit ihren fünften Sieg in Serie. Auch die Straubing Tigers konnten sich durchsetzen.

Im 18. Aufeinandertreffen mit den Krefeldern war es der 17. Sieg für die Bremerhavener. Erst in der vergangenen Woche hatten sie in Krefeld ebenfalls gewonnen. Bremerhaven übernahm damit in der Nord-Gruppe wieder die Tabellenführung. Krefeld wartet weiter auf den ersten Saisonsieg und bleibt Tabellenletzter.

Krefeld wartet hingegen auch nach sieben Spielen weiter auf den ersten Zähler. Nik Andersen (10. Minute), Maxime Fortunus (13.), Stanislav Dietz (26.), Ziga Jeglic (29.), Miha Verlic (34.) und Jan Urbas (53.) erzielten am Donnerstag (14.01.2021) die Treffer der Gastgeber. Lucas Lessio (6.) hatte Krefeld in Führung gebracht, Iwan Petrakow (60.) traf kurz vor der Schlusssirene.

In der Süd-Gruppe verbesserten sich die Straubing Tigers mit ihrem zweiten Saisonsieg auf den fünften Platz. Gegen die Nürnberg Ice Tigers gewann Straubing 3:2 (1:1, 0:0, 2:1). 

DEG gewinnt erneut nach Overtime

Wolfsburgs Jordan Boucher im Duell mit Düsseldorfs Marco Nowak

Wolfsburgs Jordan Boucher im Duell mit Düsseldorfs Marco Nowak

Die Düsseldorfer EG hatte sich schon am Mittwoch mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) in der Overtime bei den Grizzlys Wolfsburg durchgesetzt und feierte im siebten Saisonspiel bereits ihren vierten Sieg nach Verlängerung.

Daniel Fischbuch (63. Minute) traf zur Entscheidung und schoss Düsseldorf vorerst auf Platz vier der Nordgruppe. Es war der dritte Sieg in der Verlängerung in Serie. Die DEG lag bereits in der regulären Spielzeit nach Alexander Bartas 1:0 (6.) lange Zeit in Führung. Doch Anthony Rech (51.) erzwang die Verlängerung. Wolfsburg (9 Punkte) hat drei Zähler weniger als Düsseldorf (12.) auf dem Konto und ist Vorletzter.

Aufholjagd der Haie vergeblich

Die Kölner Haie haben trotz einer Aufholjagd die dritte Niederlage nacheinander kassiert. Das Team von Trainer Uwe Krupp verlor bei den Iserlohn Roosters 5:6 (1:2, 1:3, 3:1) und wurde für einen starken Schlussspurt nicht belohnt.

Der KEC lag bereits mit 1:5 zurück, kam aber dann nur noch bis auf einen Treffer an die Roosters heran. Iserlohn, das in der Nordgruppe Platz eins eroberte, konnte sich in den entscheidenden Momenten auf seinen Torhüter Andreas Jenike verlassen, der 38 der 43 Kölner Schüsse abwehrte.

Schwenningen beendet Mannheims Serie

Schwenningens Bassen beim Torschuss gegen Mannheim

Mannheim, der zuvor in sechs Spielen ungeschlagene Spitzenreiter der Südgruppe, war bereits am Dienstag den Schwenninger Wild Wings mit 1:3 (1:2, 0:0, 0:1) unterlegen und verpasste dadurch den Ausbau der Tabellenführung. Die in dieser Spielzeit überraschend guten Schwenninger festigten dagegen mit dem fünften Saisonerfolg den dritten Platz.

Die Schwenninger Profis Tyson Spink (14.), Andreas Thuresson (19.) und Jamie MacQueen (60.) trafen vor leeren Rängen in Mannheim für die Wild Wings. Für die Adler war lediglich Nationalspieler Markus Eisenschmid (18.) zum zwischenzeitlichen 1:1 erfolgreich.

Münchener Blackout

Auch Mitfavorit Red Bull München kassierte eine Heimpleite - ausgerechnet im 900. Spiel des Meistermachers Don Jackson als DEL-Trainer. Beim 5:6 (2:1, 1:5, 2:0) gegen die Augsburger Panther verspielten die Münchner mit einem Blackout im zweiten Drittel einen möglichen Sieg.

Tyson Spink (14.), Andreas Thuresson (19.) und Jamison MacQueen (60.) erzielten die Tore für die Schwenninger. Für Mannheim war lediglich Nationalspieler Markus Eisenschmid (18.) erfolgreich. Mit Treffern von Dennis Miller (29.), Andrew Leblanc (30. und 33.), Daniel Kristo (31.) und T.J. Trevelyan (40.) drehte Augsburg im Mittelabschnitt das Spiel in München. 

Statistik

Eishockey · DEL 8. Spieltag 2020/2021

Mittwoch, 13.01.2021 | 18.30 Uhr

Wappen Grizzlys Wolfsburg

Grizzlys Wolfsburg

Pickard – Wurm, Bruggisser, Button, M. Adam, Likens, Melchiori – Hungerecker, Järvinen, Görtz, Boucher, M. Olimb, Rech, Nijenhuis, Pfohl, Fauser, V. Busch, G. Festerling, Machacek, Furchner

1
Wappen Düsseldorfer EG

Düsseldorfer EG

Hane – Jensen, Cumiskey, Ebner, Nowak, Zanetti, Johannesen – Alanov, K. A. Olimb, Fischbuch, Kammerer, Barta, Flaake, Karachun, Carey, From, Eder, Jahnke, Buzas, Ehl

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Grizzlys Wolfsburg Düsseldorfer EG
Überzahl 3 Überzahlsituationen, 0 Tore 3 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 6 Min. 6 Min.

Strafen:

  • Cumiskey - 2 Min. - Beinstellen
  • Wurm - 2 Min. - Beinstellen
  • Ehl - 2 Min. - Hoher Stock
  • Button - 2 Min. - Bandencheck
  • Ebner - 2 Min. - Hoher Stock
  • Rech - 2 Min. - Haken

Tore:

  • 0:1 (5:26) Barta (Flaake)
  • 1:1 (50:08) Rech (K. A. Olimb, Boucher)
  • 1:2 (62:01) Fischbuch (Jensen, Carey)

Schiedsrichter:

  • Gordon Schukies, Bastian Steingross,

Stand der Statistik: Mittwoch, 13.01.2021, 21:01 Uhr

dpa/sid | Stand: 14.01.2021, 21:05

Darstellung: