WM - Dritte Niederlage für Großbritannien und Italien

Italiens Torhüter Andreas Bernard ist niedergeschlagen

Eishockey-WM in der Slowakei

WM - Dritte Niederlage für Großbritannien und Italien

Die Aufsteiger Großbritannien und Italien sind bei der Eishockey-WM in der Slowakei auf dem Weg zurück in die Zweitklassigkeit. Im dritten Spiel kassierten beide jeweils die dritte Niederlage. Freuen durfte sich dagegen die Schweiz.

Die Briten kassierten in der deutschen Gruppe A in Kosice mit 0:9 (0:3, 0:5, 0:1) gegen Dänemark ebenso ihre dritte Niederlage wie die Italiener in der Gruppe B in Bratislava beim 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) gegen Lettland.

Zu Beginn der Partie hielt Italiens Abwehrriegel Lettlands Angriffen noch stand, doch dann trafen kurz nacheinander erst Roberts Bukarts (30.) und und später Rihards Marenis (39.). Fortan war Lettland klar feldüberlegen und kam am Ende zu einem ungefährdeten Erfolg. Den dritten Treffer erzielte Teddy Blueger.

Die Italiener müssen dagegen weiter auf ihr erstes Tor bei dieser WM warten. Zuvor hatte das Team bereits 0:9 gegen die Schweiz und 0:8 gegen Schweden verloren.

Nächstes Debakel für Großbritannien

Auch für Großbritanniens Auswahl war es ein unbefriedigender Nachmittag. Schon nach zwölf Minuten lag das Team 0:3 hinten gegen Dänemark, zum Ende des zweiten Drittels stand es gar 0:8. Die Niederlage hätte noch höher ausfallen können, wenn es die Dänen in den letzten Minuten nicht ruhiger hätten angehen lassen.

Morten Poulsen war mit drei Treffern erfolgreichster Schütze der Dänen. Nicklas Jensen traf zweimal und Jesper Jensen, Matthias Bau Hansen, Lars Eller und Philipp Bruggisser je einmal.

Jubel bei den Schweizern

Vizeweltmeister Schweiz hat bei der Eishockey-WM in der Slowakei den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren. Die Mannschaft von Coach Patrick Fischer bezwang Österreich 4:0 (1:0, 0:0, 3:0). Dadurch zogen die Eidgenossen in der Gruppe B an Rekordweltmeister und Olympiasieger Russland vorbei an die Tabellenspitze. Die Treffer erzielten Kevin Fiala (20.), Roman Josi (54.), Philipp Kurashev (59.) und Sven Andrighetto (60.)

sid/dpa/red | Stand: 14.05.2019, 15:50

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